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Wildkaninchen
Wildkaninchen Vorschau.jpg
Ein Wildkaninchen im Grün
Namen/ Nomenklatur
Wissenschaftlicher Name Oryctolagus cuniculus
Englisch European Rabbit
Abmessungen/ Gewichte
Körperlänge 35 bis 45 cm
Max. Gewicht
(im Spiel)
2,25 kg (Männchen)
2,5 kg (Weibchen)
Wertung
Derzeitige Weltrekord- Wertung im Spiel
(nach B&C)
2499
Max. CSS- Wertung
(= Schwierigkeitsfaktor * 10)
73
Schnelle Übersicht zum Verhalten
Kommt häufig in Herden/ Gruppen vor Ja
Wachsamkeit/ Schreckhaftigkeit Normal bis vorsichtig, recht gute Sinne.
Angriffsverhalten Greift nie an
Gibt Rufe von sich Nein
Kann durch Lockinstrumente und Attrappen angelockt werden Nein
Antwortet auf Lockrufe Nein
Kann durch einen Pfiff aufgeschreckt werden
"F" (Standardtastenbelegung)
Nein
21 90.png

Das Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) ist die einzige Art in der Gattung Oryctolagus innerhalb der Familie der Hasen (Leporidae). Es ist die Stammform aller im deutschen Sprachraum bekannten Hauskaninchen. Kreuzungen zwischen Feldhasen und Wildkaninchen gibt es aufgrund ihrer unterschiedlichen Chromosomenzahl nicht.

Das Wildkaninchen ist die 21. Tierart im Spiel und wurde mit dem Update vom 22.01.2015 eingeführt. Man findet es in Val des Bois, seit dem Update vom 26.02.2015 auch in Bushrangers Run.

Das Wildkaninchen ist neben dem Maultierhirsch und Waldkaninchen die einzige Tierart, die von allen Spielern bejagt werden darf. D.h. neben Mitgliedern können auch Gäste, also Spieler die kein Geld zahlen (Demo- Version), diese Tierart bejagen.

Allgemeine Daten Bearbeiten

Wildkaninchen haben ein graubraunes Fell. Im Nackenbereich ist es braun bis rostrot gefärbt. Im Gegensatz zum Feldhasen hat es relativ kurze Ohren (Löffel, 6-8 cm), ist deutlich zierlicher (1,3 bis 2,2 kg) und hat kürzere Hinterbeine. Die Kopf-Rumpf-Länge liegt zwischen 35 und 45 Zentimetern, der Schwanz (Blume) wird vier bis sieben Zentimeter lang.

Bei beiden Geschlechtern wird die Wertung über das Gewicht bestimmt. Der Rekord liegt bei 2499 Punkten.

Verhalten und Spuren Bearbeiten

Kaninchenbauten.jpg

Blick auf die Eingänge zu einem Kaninchenbau

Das Wildkaninchen ist im Gegensatz zum Florida-Waldkaninchen ein recht geselliges Tier, sprich wo ein Tier ist findet man in der Regel auch einige andere. Nicht selten leben mehr als sechs sogar acht oder neun Tiere zusammen und bilden eine kleine Gruppe, welche einen Kaninchenbau bewohnt.

Der Kaninchenbau besteht aus einem großen unterirdischen Tunnel- und Kammersystem, wovon nur die zahlreichen Eingänge mit Erdwürfen an der Oberfläche sichtbar sind. Diese Eingänge sind für den Jäger, neben anderen Spuren, ein wichtiges Zeichen für die Gegenwart von Wildkaninchen.

Die Eingangslöcher, meist weniger als zehn an der Zahl, können auf Wiesen oder aber auch im Wald oder an/ auf Wegen liegen. Die Löcher sind in der Regel auf einer Kreisfläche mit einem Radius von selten mehr als 50m verteilt.

Wildkaninchen entfernen sich nicht weit von ihren Bauten. Auf der Suche nach Nahrung, wozu sie Wiesen aufsuchen, führt sie selten mehr als 200m weit vom sicheren Bau weg. Der vorsichtige Waidmann kann die Tiere in kleinen Gruppen dabei gut beobachten. Gelegentlich laufen einige Tiere weiter vom Bau weg, wenn sie aufgeschreckt wurden und ihnen der Fluchtweg zum Bau abgeschnitten wurde.

Die Sinne der vorsichtigen Tiere sind scharf, somit wird eine mögliche Gefahr, z.B. der nahende Jäger, schon früh erkannt. Die Kaninchen werden in einer solchen Situation schlagartig die Flucht ergreifen, welche sie zu den Eingangslöchern des Baus führt, in welchen die Tiere verschwinden. Wird einem Tier der Fluchtweg zum sicheren Bau abgeschnitten, so kommt es vor, dass das Kaninchen weit flüchtet und sich irgendwo an einer geschützten Stelle duckt/ versteckt, wie es vom Florida-Waldkaninchen bekannt ist.

Nach kurzer Zeit werden die Tiere im Bau ungeduldig und das ein oder andere Kaninchen kommt vorsichtig aus dem Bau. Wird eine Gefahr entdeckt, so stellen sich die Tiere oft auf die Hinterläufe, bzw. flüchten rasch wieder in das Loch, aus dem sie gekommen sind oder laufen zu einem anderen in der Nähe. Wird keine unmittelbare Gefahr erkannt, so trauen sich nach und nach mehr Tiere aus dem Bau und gehen ihren gewohnten Aktivitäten nach.

Lautäußerungen Bearbeiten

Wildkaninchen sind sehr leise und geben keine Laute von sich, die mit dem Huntermate erfasst werden könnten.

Mit geringer Distanz zum Tier (< 16 m) hört man es aber deutlich hoppeln. Das Geräusch wird mit zunehmender Entfernung schnell leiser und verstummt schließlich bei 30 bis 40 m.

Die Geräusche können sehr hilfreich sein, da man die Tiere im dichten Unterholz nur schlecht sehen kann und man so auf z.B. ein flüchtendes Stück aufmerksam wird.

Spuren Bearbeiten

Die Tiere hinterlassen zahlreiche Spuren. Findet man Spuren der Kaninchen, so kann man fast immer davon ausgehen, dass sich das zugehörige Tier in der Nähe befindet (im ungünstigsten Fall maximal etwa 200 m entfernt). Ganz gleich wie alt die Spuren sind, sie deuten somit fast immer auf Kaninchen im Umkreis von ca. 200 m hin.

Den Spuren zu folgen lohnt sich nicht immer. Da die Tiere recht territorial leben findet man auf kleinem Raum meist sehr viele Spuren, die nicht selten im Kreis führen. Es lohnt sich somit oft nur frischen Spuren bzw. Fluchtspuren zu folgen.

Fährte
(ziehend)
Fährte
(hoppelnd)
Fährte
(flüchten)
Losung Fährte im Wasser Kaninchenbau
WKZiehend.jpg WKHoppelnd.jpg WKFlüchtend.jpg WKLosung.jpg Spur Wasserspur2.jpg WKBau.jpg

Mehr zu Tierspuren.

Aktivität im Tagesverlauf Bearbeiten

Kaninchen gehen im Tagesverlauf, wie alle Tierarten im Spiel, unterschiedlichen Aktivitäten nach. Sie suchen z.B. Fressplätze auf um zu fressen. Sie suchen aber auch Schlafplätze auf, um zu ruhen und Gewässer um zu trinken. Diese Aktivitäten sind immer, wie im realen Leben auch, an spezielle Uhrzeiten und Orte gebunden. Kennt der Jäger die Zeiten, Gewohnheiten und Plätze genau, so kann er seine Jagdzeit und Taktik darauf abstimmen, Ansitzeinrichtungen positionieren und auf Wild warten (Ansitzjagd). Die Jagd kann so effektiver werden, bzw. der Erfolg wird maximiert.

Mehr dazu unter Jagdzeit.

Allgemeine Beobachtungen zeigen:

  • Zu Fresszeiten finden sich die Tiere teilweise in lockeren Gruppen auf den Wiesen und Feldern ein und suchen nach Nahrung.
  • Zu Trinkzeiten halten sie sich bevorzugt in Gewässernähe auf.
  • Zu den Ruhezeiten ziehen sich die Tiere in die schützenden Wälder zurück und legen sich zum ruhen hin. Die Aktivität ist dann gering, die Jagd ist also ungünstiger.

Wichtig ist auch, dass man weiß, dass nicht alle Tiere zur Ruhezeit ruhen oder zur Fresszeit fressen. Meist ist es die Minderheit, die der Aktivität nachgeht. Die meiste Zeit verbringen die Tiere mit der Bewegung von einem Ort zum anderen.

Diese Übersicht stammt von den Beobachtungen zahlreicher Spieler. Teilweise ist sie noch recht unvollständig.

05- 06 Uhr 06- 07 Uhr 07- 08 Uhr 08- 09 Uhr 09- 10 Uhr 10- 11 Uhr 11- 12 Uhr 12- 13 Uhr 13- 14 Uhr 14- 15 Uhr 15- 16 Uhr 16- 17 Uhr 17- 18 Uhr 18- 19 Uhr
Fresszeiten
Ruhezeiten
Trinkzeiten

Vorkommen Bearbeiten

Datei:New animal eu rabbit.jpg

In folgenden Jagdgebieten im Evergreen Hunting Reserve findet man diese Tierart und kann sie auch bejagen:

Val des Bois Bushrangers Run
Val-des-bois icon.png Bushrangers run icon.png

Hier ist nun eine Karte auf der das Vorkommen der Wildkaninchen grafisch dargestellt ist. Die Farbe Rot/ Orange steht für eine hohe Wahrscheinlichkeit hier ein Tier dieser Art antreffen zu können. In Bereichen in denen das Rot fehlt oder nur schwach ist, findet man nur sehr selten oder gar nicht diese Tierart.

Wichtig! Diese Karten sind grafische Zusammenfassungen von zahlreichen Beobachtungen vieler Spieler. Es kann immer wieder dazu kommen, dass an der ein oder anderen Stelle die Karten etwas ungenau sind.

Val-des-bois icon.png Val des Bois Bushrangers run icon.png Bushrangers Run
637592605 preview Burrows vdb.jpg
639113292 preview Burrows br.jpg
Wildkaninchen haben bestimmte Stellen, an denen sie häufig ihre Bauten anlegen. Diese sind auf der Karte markiert. In Bushrangers Run leben Kaninchen nur im trockenen Westen der Karte. Im Osten findet man sie normal nie.

Jagdmethoden und Tipps zur Kaninchenjagd Bearbeiten

Datei:Eu rabbit screenshot 03.jpg

Hier werden nun sinnvolle/ effektive Jagdmethoden zur Kaninchenjagd vorgestellt.

Besonderheiten und Tipps Bearbeiten

Einige gesammelten Hinweise zur Wildkaninchenjagd:

Trotz vieler Spuren kommen keine Kaninchen aus den Bauten Bearbeiten

  • Dies könnte daran liegen, dass die Kaninchen gar nicht in den Bauten sind. Normalerweise befinden sich die Tiere auf den Wiesen zur Nahrungssuche. Kommt ein Jäger, so wird dieser oft von den Tieren entdeckt und diese flüchten in ihren Bau, kommen nach einiger Zeit wieder heraus und werden vom wartenden Waidmann erlegt - der normale Fall. Manchmal ist der Jäger aber so leise und kommt aus einer günstigen Richtung bzw. die Kaninchen sind so weit von den Bauten entfernt, dass die Tiere ihn nicht bemerken und weiter auf den Wiesen sind. Dann kann der Jäger natürlich vergebens warten, bis es eine Bewegung am Bau gibt. Daher hilft es einfach mal laut durch die Umgebung zu rennen und versuchen die Tiere aufzuschrecken, wo auch immer sie sich befinden. Wer möchte kann auch einen Schuss in die Luft abgeben. Oft wird dann beobachtet, wie eine ganze Gruppe von Kaninchen von irgendwoher schnell in die Bauten rennt. Nicht selten fehlen auch nur einzelne Tiere.
  • Wichtig ist auch, dass der Jäger möglichst alle Eingänge im Blick hat, sonst kann es passieren, dass sich Tiere aus einem unbeobachteten Loch heimlich davon schleichen und der Jäger wartet vergebens. Auch hier hilft es einfach laut durch die Gegend zu rennen und die Tiere zu suchen.
  • Manchmal gehören die Spuren nicht zu Kaninchen, welche in diesem Bau wohnen, sondern gehören zu Tieren aus einem anderen Bau in der Nähe, welche einfach nur zufällig den Nachbarn einen Besuch abgestattet haben. Daher sollte die nähere Umgebung nach weiteren Kaninchenbauten abgesucht werden.

Der Abschuss kann nicht bestätigt werden Bearbeiten

  • Gelegentlich kommt es vor, dass Tiere direkt im Eingangsloch zum Bau geschossen werden. Der Abschuss erzeugt eine Blutspur. Mit etwas Pech ist diese dann genau über dem toten Tier im Loch. Sprich möchte der Spieler den Abschuss bestätigen, so fuktioniert dies nicht, da immer nur die Blutspur angezeigt wird. Das Problem wird umgangen, in dem der Jäger sich auf den Boden legt und in den Erdhaufen "hineinkriecht". Irgendwann kann das Tier im Haufen gesehen werden und die Abschussbestätigung ist möglich.

Ansitzjagd Bearbeiten

Die Ansitzjagd am Kaninchenbau ist sicherlich momentan (d.h. ohne Hunde) die effektivste Jagdmethode für Wildkaninchen.

Ansitzjagd bedeutet, dass der Jäger an geeigneten Stellen eine Ansitzeinrichtung nutzt/ aufbaut und auf dieser auf Wild wartet. Da sich der Waidmann ruhig verhält und die Ansitzeinrichtung Tarnung und oft Übersicht gibt kommt das Wild unter Umständen sehr nahe und kann in aller Ruhe angesprochen und erlegt werden werden, ideal für Bogenjäger. Alternativ kann auch ohne Ansitzeinrichtung gewartet werden, nur ist die Tarnung dann weniger gut.

Der Ansitz wird in der Nähe von Kaninchenbauten aufgestellt, sodass der Jäger möglichst alle Kaninchenlöcher im Blick und Schussweite hat. Umso größer der Abstand zu den Bauten ist, umso geringer ist die Chance, dass die Wildkaninchen den Jäger sofort beim Verlassen des Baus entdecken und flüchten. Mit etwas Abstand ist es somit gut möglich die Tiere vor dem Bau in aller Ruhe zu beobachten. Nachteilig ist, dass mit einem größeren Abstand die Waffen an Wirkung verlieren. Gerade auf der Kaninchenjagd verwendet der Jäger oft Waffen, welche nur eine gerige effektive Reichweite haben. Der Abstand zu den Bauten sollte je nach Waffe, Munition und Treffsicherheit nicht mehr als 50 m betragen. Nur geübte Schützen können auch größere Weiten wählen.

Im ersten Schritt sollten die Kaninchenbauten/ Eingangslöcher zu den Bauten gefunden werden, welche auf jeder Jagd an anderen Stellen sind. Es gibt aber bestimmte Gebiete in denen viele Kaninchen vorkommen (siehe Karte oben) und Gebiete in denen sie kaum oder nie sind.

Daher wird ein vielversprechendes Gebiet aufgesucht. Am Ziel angekommen sollte Ausschau nach Kaninchenspuren gehalten werden. Ist der Jäger vorsichtig, so können von weitem schon Tiere auf den Wiesen beobachtet werden, welche flüchten, sobald sie den Jäger sehen, was nicht weiter schlimm ist bzw. gewollt. Die Fluchtrichtung der Tiere verrät in vielen Fällen schon wo sich der Bau befindet. Auch wenn keine Tiere gesehen werden zeigen die Spuren oft die Richtung zum Bau an. Besonders aussagekräftig sind dabei Fluchtspuren, denen bis zum Bau gefolgt werden kann. Spuren von ziehenden Tieren sind weniger aussagekräftig. Der Bau befindet sich fast immer im Umkreis von 200 m von der gefundenen Spur.

Ist der Bau erfolgreich lokalisiert worden, so kann die Ansitzeinrichtung wie oben beschrieben aufgebaut werden. Eine Ansitzeinrichtung muss aber nicht aufgebaut werden. Der Jäger kann sich auch einfach eine gute Stelle auf der Erde suchen und sich etwas ducken. Ansitzeinrichtungen haben bei der Kaninchenjagd nur geringe Tarneffekte, sprich ob mit oder ohne Einrichtung macht kaum einen Unterschied für die Kaninchen. Ansitzeinrichtungen werden aber dennoch gerne genutzt, da sie oft eine hervorragende Übersicht bieten und eben doch etwas, Tarnung geben.

Nun beginnt das Warten. Meist dauert es nicht lange und die ersten Kaninchen kommen wieder aus den Löchern. Entdecken sie den Jäger, so flüchten sie in der Regel sofort wieder in das Loch oder in ein anderes nahegelegenes Loch. Sind die Tiere sich unsicher, so richten sie sich auf um nach Gefahr Ausschau zu halten. Tiere die den ansitzenden Jäger nicht sofort entdecken trauen sich weiter von den Bauten weg und gehen ihrem Tagesgeschäft nach.

Sobald die Tiere den Bau verlassen haben, können sie erlegt werden. Verletzte Tiere können sich in den Bau retten, wo sie aber nicht versterben werden. Der Jäger kann sich somit sicher sein, dass ein verletztes Tier wieder lebendig aus dem Bau kommt und erlegt werden kann.

Der Bau besteht u.a. aus einem weit verzweigten Röhrensystem, was bedeutet, dass alle Löcher, sprich Eingänge miteinander vernetzt sind. Daher kann ein Kaninchen in einem Loch verschwinden und aus einem ganz anderen wieder auftauchen.

In einem Bau leben einige Tiere, oft etwa fünf bis sieben, teilweise aber auch mehr oder weniger. Sind alle Tiere eines Baus erlegt, so werden an diesem Bau keine weiteren Tiere mehr erscheinen und der Jäger sollte weiterziehen. Ob alle Bewohner des Baus erlegt sind kann anhand der Spuren um den Bau erkannt werden. Finden sich keine Spuren mehr, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Bau leer ist.

Diese Übersicht zeigt nur geeignete Ansitzeinrichtungen.

Wie angesprochen halten sich die Tarneffekte der Anistzeinrichtungen bei der Jagd auf Kaninchen in Grenzen. Die Effekte sind vorhanden, aber nicht immer offensichtlich, sprich ein Jäger der ohne Ansitzeinrichtung unterwegs ist kann fast genau so guten Erfolg haben oder vielleicht noch etwas besser (situationsabhängig).

Ansitzeinrichtungen, besonders die hohen, haben aber den großen Vorteil, dass sie Übersicht schaffen und der Jäger so möglichst viele Bauten im Blick hat.

Mobiler Hochsitz Baumsitz Dreibein Sitz Tarnzelt
Tower 01q.png
Large equipment treestand 256.png
Large equipment tripod 256.png
Large equipment blind green 256.png
Diese Ansitzeinrichtungen eignen sich mäßig. Sie bieten Tarnung und die Tiere kommen manchmal auf wenige Meter heran. Teilweise laufen sie um den Stand herum. Positiv ist besonders auch, dass Wände etc. als 100%iger Sichtschutz vorhanden sind. Dafür gibt es keine Eigengeruchsreduzierung oder Schalldämmung.

Nachteilig ist z.B. dass man Probleme beim Schießen bekommt, wenn das Wild zu nahe ist, da die Holzplatten irgendwann die Sicht versperren.

Der Stand ist zwar mobil, doch sind die Aufbauzeiten recht lang (24h). Daher lohnt es sich nur den Stand fest an Stellen aufzubauen, an denen häufig Kaninchenbauten sind. Mit etwas Glück befinden sich dann in manchen Jagden Kaninchenbauten in der Nähe des Stands.

Mehr zum Mobilen Hochstand.

Der Baumsitz eignet sich gut. Diese Ansitzeinrichtung ist mobil und schnell in der Nähe von Kaninchenbauten aufgebaut. Das Sichtfeld ist recht frei, da keine Fensterstreben oder Dächer etc. die Sicht versperren. Da der Sitz eine gewisse Höhe hat bietet er eine gute Übersicht über die ganzen Kaninchenlöcher, was für einen raschen Jagderfolg essentiell ist.

Nachteilig ist, dass der Sitz auf kräftige Bäume angewiesen ist und die Sicht zur Rückseite hin eingeschränkt ist. Es fehlt an Wänden, die einen 100%igen Sichtschutz gewähren. Tiere die dem Sitz sehr nahe sind (direkt darunter) können nicht erlegt werden.

Mehr zum Baumsitz.

Dieser Hochstand ist ähnlich gut geeignet wie der Baumsitz. Vorteilhaft ist auch hier die Mobilität und die sehr kurze Montagezeit. Der Jäger ist leicht erhöht und hat eine gute Sicht über das Gelände und somit über die Kaninchenbauten. Die Sicht beträgt uneingeschränkte 360°.

Nachteilig ist hier, dass es keine Wände mit einem 100%igen Sichtschutz gibt. Außerdem ist diese Ansitzeinrichtung recht schwer, hat somit vergleichsweise viele Gewichtseinheiten. Tiere die dem Sitz sehr nahe sind (direkt darunter) können nicht erlegt werden.

Mehr zum Dreibein Hochstand.

Auch ein Tarnzelt kann gut zur Kaninchenjagd eingesetzt werden. Vorteile sind hier die Zeltwände, die einen 100%igen Sichtschutz haben, die ebenfalls sehr kurze Montagezeit und Mobilität. Da der Jäger auf dem Boden ist, ist er auf Augenhöhe mit den Tieren und Tiere sehr nahe am Zelt können gut erlegt werden.

Nachteilig ist die recht eingeschränkte Sicht durch die Fenster, die immer wieder von Netzen und Zeltstreben gestört wird. Auch steht das Zelt auf dem Boden. Es fehlt daher die Übersicht.

Mehr zum Tarnzelt.

Anatomie und Tipps zum sicheren Abschuss Bearbeiten

Datei:Eu rabbit screenshot 01.jpg

Die Anatomie beschäftigt sich mit dem Aufbau von Organismen. Es werden Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen betrachtet.

Für einen Jäger ist es besonders wichtig zu wissen, wie der Wildkörper aufgebaut ist, also wo welche Organe liegen. Nur mit diesem Wissen kann ein genauer Schuss abgegeben werden, der genau vitale Organe verletzt und das Wild so schnell und ohne große Qualen tötet. Davon profitiert der Jäger und das Wild.

Im folgenden Teil wird nun die Anatomie dieser Wildart vorgestellt und gleichzeitig aufgezeigt wie man das Stück schnell und leicht töten kann, bzw. was passiert wenn man dieses oder jenes Organ trifft.

In diesem Zusammenhang ist auch der Artikel über die Geschosswirkung sehr wichtig, bzw. empfehlenswert.

Die unten stehende Grafik ist nur ein Modell, das zeigen soll wie die Organe, ganz grob, im Wildkörper angeordnet sind. Diese Grafik kann aber nicht immer genau die exakte Position der einzelnen Organe wiedergeben, bzw. man sollte bei der Betrachtung solcher Modelle immer folgendes beachten:

  • Alles ist hier idealisiert aufgezeichnet, so dass man jedes Organ und die grobe Position sehen kann. Das einige Organe andere verdecken können kann nicht immer vollständig aufgezeigt werden.
  • Es handelt sich hier um eine zweidimensionale Darstellung. Die Tiere und deren Innenleben ist im Spiel aber ein komplexes, dreidimensionales Modell.
  • Tiere bewegen sich im Spiel ständig. Durch solche Bewegungen bewegen sich auch die Organe und können leicht veränderte Positionen einnehmen. Gerade bei einem Schuss auf bewegtes Wild sollte man einige Dinge wie Vorhalten etc. beachten.
  • Die Wahl der Waffe bzw. der Munition ändert zwar nichts an der Anatomie des Wildtieres, aber unterschiedliche Munition kann an der selben Stelle unterschiedliche Wirkungen erzielen. Das sollte man immer bei einem Schuss beachten und genau die Schwachstellen in der Anatomie des Wildkörpers kennen.
  • Größe/ Gewicht und Geschlecht entscheiden auch über die Anatomie bzw. Schussfestigkeit.

Um einen guten und waidgerechten Abschuss zu tätigen, sollte das Tier auf der Stelle zu Boden gehen. Man erspart sich so die Nachsuche. Sofort tödlich sind Schüsse auf Hals und Kopf. Andere Treffer, z.B. "normale Körpertreffer" können je nach Munition, Distanz und sonstiger Situation auch überlebt werden.

Anatomie Waldkaninchen.png

Eines noch vorweg: Die nachfolgenden Schilderungen sind alle sehr stark abhängig von der Munition, mit der man das Tier beschießt bzw. von dessen Geschosswirkung.

Nr. Organ Auswirkungen bei einem Treffer
1 Kopf Ein Treffer ist so gut wie immer sofort tödlich, ganz gleich welche Munition und Waffe man verwendet. Das Ziel ist allerdings klein und oft in Bewegung, was es nicht besonders leicht zu treffen macht. Schnell landet man Fehlschüsse. Eine Empfehlung für Schrotmunition.
2 Hals Ein Treffer ist so gut wie immer sofort tödlich, ganz gleich welche Munition und Waffe man verwendet. Das Ziel ist allerdings klein und oft in Bewegung, was es nicht besonders leicht zu treffen macht. Schnell landet man Fehlschüsse. Eine Empfehlung für Schrotmunition.
3 Muskel- oder Fettgewebe
bzw. andere Organe
Dies sind die "Körper"- Treffer, also immer dann wenn keines der anderen beschriebenen Organe getroffen wurde. Je nach verwendeter Munition und Distanz kann ein Treffer sofort tödlich sein (was bei Pfeilwaffen und gut platzierten Schrotschüssen aus geringer Distanz fast immer der Fall ist) oder das Tier kann eine kurze Distanz flüchten, bis es stirbt oder überlebt den Treffer und wird daran nicht sterben. Letzteres wird meist bei Schrotschüssen auf große Distanzen beobachtet oder wenn nicht die ganze Schrotgarbe trifft (aufgrund der Streuung der Schrotmunition).

Auch Treffer mit z.B. einem Luftgewehr sind auf große Weiten (z.B. etwa 50 m) nicht mehr tödlich. Hier muss dann auf Kopf oder Hals gezielt werden.

4 Ohren Solche Treffer sollten vermieden werden. Meist (abhängig von Distanz, Geschoss, Waffe etc.) stirbt das Stück nicht an diesen Treffern und ein Fangschuss wird nötig.
5 Vorderläufe Solche Treffer sollten vermieden werden. Meist (abhängig von Distanz, Geschoss, Waffe etc.) stirbt das Stück nicht an diesen Treffern und ein Fangschuss wird nötig.
6 Hinterläufe Solche Treffer sollten vermieden werden. Meist (abhängig von Distanz, Geschoss, Waffe etc.) stirbt das Stück nicht an diesen Treffern und ein Fangschuss wird nötig.

Trophäenbewertung Bearbeiten

Eu rabbit wertung.png

Die Wertung beim Wildkaninchen wird einfach über das Gewicht der Tiere bestimmt. Ein schweres Tier hat eine hohe Wertung. Dadurch haben beide Geschlechter eine Wertung. Es gibt kleine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Zibben werden durchschnittlich etwas schwerer und halten damit auch den Rekord. Der Rekord liegt bei 2499 Punkten.

Der Wert leitet sich aus der Gewichtsangabe in [g] ab.

Mehr Informationen dazu unter Wildkaninchen Punktevergabe.

Farbmorphen Bearbeiten

Wie bei fast allen Tierarten gibt es auch beim Wildkaninchen verschiedene Farbvarianten, also verschiedene Felle. Nicht jedes Tier gleicht dem anderen. Es gibt Fellfärbungen die teilweise häufig sind, teilweise aber auch sehr selten und damit beliebte Trophäen (seltene Tiere).

Für mehr Informationen siehe: Farbvariationen bei den Tierarten.

Hier werden nun die verschiedenen Farbvariationen vorgestellt:

Dunkler Typ Heller Typ
Eurabbitdunkel.jpg Eurabbithell.jpg
Häufigste Farbmorphe. Über 50 % der Kaninchen sehen so aus. Häufige Farbmorphe. Viele Kaninchen, aber weniger als 50 % sehen so aus.
Leuzistisch Schwärzling
Platzhalter.png Platzhalter.png
Sehr seltene Farbvariation, unter 500 bis 1000 Tieren ist oft kein solches Kaninchen dabei. Sehr seltene Farbvariation, unter 500 bis 1000 Tieren ist oft kein solches Kaninchen dabei.

Wirkung der Waffen/ Munition auf diese Wildart (zugelassene Munition) Bearbeiten

Hier sind nun die Bewertungen zu den einzelnen Munitionsarten aufgelistet.

Tierarten Bewertung
Shells 20ga birdshot 256.pngShells 12ga birdshot 256.png Sehr gut geeignet.
Die Munition überzeugt, je nach Munitionsart aber nicht konstant auf alle Weiten. Bei einem Treffer liegt das Wild in der Regel im Knall.
Air rifle 22 pellet.png22 lr ammunition.pngArrows longbow standard 256.pngArrows recurve standard brown 256.pngArrows recurve tracer orange 256.pngArrows compound standard orange 256.pngArrows compound tracer red 256.pngBolts standard green 256.pngBolts tracer blue 256.png Gut geeignet.
Die Munition überzeugt, aber nicht konstant auf alle Weiten. Außerdem ist die Ballistik stark spürbar. Es muss genau gezielt werden. Bei einem Treffer liegt das Wild in der Regel sofort.
.223.pngShells 12ga buckshot 256.pngShells 12ga slug 256.pngCartridges 243 256.pngCartridges 6.5x55 256.pngCartridges 270 256.pngCartridges 7mm magnum 256.pngCartridges 300 256.png30-30ammo.pngCartridges 303 british 256.pngCartridges 308 256.pngCartridges 3006 256.pngCartridges 8x57 256.pngCartridges 93x62 256.pngAmmo 45 70 mag.png45 saboted bullet.png50 conical bullet.pngBalls lead 50 256.pngCartridges 357 256.pngCartridges 44 256.pngCartridges 454 revolver el toro.png Ein Abschuss mit dieser Munition ist verboten!

Verbundene Missionen Bearbeiten

Es gibt einige Missionen zu dieser Tierart, die erfüllt werden können, um sich z.B. gm$ zu verdienen, um etwas Erfahrung zu sammeln oder einfach um eine Herausforderung zu haben.

Mehr Informationen zu Missionen.

Wildkaninchen- Wettkämpfe Bearbeiten

Regelmäßig werden Waldkaninchen- Wettkämpfe abgehalten.

Mehr zu Wettkämpfen.

Sonstiges Bearbeiten

en:European Rabbit

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