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Kanadagans
Kanadagans Hauptseite.jpg
Eine Kanadagans
Namen/ Nomenklatur
Wissenschaftlicher Name Branta canadensis
Englisch Canada Goose
Abmessungen/ Gewichte
Körperlänge 0,9 bis 1 m
Flügelspannweite 1,6 bis 1,75 m
Max. Gewicht (im Spiel) 9 kg (Männchen)
8,1 kg (Weibchen)
Wertung
Derzeitige Weltrekord- Wertung im Spiel
(nach B&C)
8999.679 A
Max. CSS- Wertung
(= Schwierigkeitsfaktor * 10)
40
Schnelle Übersicht zum Verhalten
Kommt häufig in Herden/ Gruppen vor Ja, in Schwärmen
Wachsamkeit/ Schreckhaftigkeit Normal bis vorsichtig, recht gute Sinne (besonders die Augen), es wird aber kein Geruchssinn simuliert. Nicht ganz so scheu wie Stockenten
Angriffsverhalten Greift nie an
Gibt Rufe von sich Ja
Kann durch Lockinstrumente und Attrappen angelockt werden Ja, siehe Lockjagd
Antwortet auf Lockrufe Nein
Kann durch einen Pfiff aufgeschreckt werden
"F" (Standardtastenbelegung)
Ja
Kanadagans Logo.png

Die Kanadagans (Branta canadensis) (Englisch: Canada Goose) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae) und gilt als die weltweit am häufigsten vorkommende Gans. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist Nordamerika. Sie ist dort ein Charaktervogel des Tieflandes und brütet an Binnenseen der Prärie- und Ackerbaugebiete. Ihr in charakteristischer V- Formation erfolgender Zug in die Überwinterungsquartiere und die Rückkehr in die Brutreviere im Frühjahr sind in Nordamerika Symbole für den Wechsel der Jahreszeiten.

In Europa wurde die Kanadagans zum Teil gezielt angesiedelt. Ein großer Teil der heute vor allem in Großbritannien, Irland, Skandinavien und den Niederlanden existierenden Populationen sind auch auf Gefangenschaftsflüchtlinge zurückzuführen. Seit den 1970er Jahren ist sie auch in Deutschland als Brutvogel vertreten.

Die Kanadagans wird etwas größer als die Graugans und ist damit die größte Gänseart, die in Europa in freier Wildbahn zu beobachten ist.

Die Kanadagans wurde als die 17. Tierart in das Spiel eingeführt. Seit dem Update vom 27.03.2014 kann man sie auf Hirschfelden bejagen.

Von Gästen können Kanadagänse nur mit einer speziellen Lizenz bejagd werden.

Allgemeine Daten Bearbeiten

Charakteristische Merkmale der Kanadagans sind der schwarze Kopf und Hals und das ausgedehnte weiße Kinnband, das sich von der Kehle bis hinter die Augen erstreckt. Die schwarze Halsbefiederung ist scharf gegen die graue Brust abgesetzt. Füße und Schnabel sind ebenfalls schwarz. Die Iris ist dunkelbraun. Weibchen und Männchen sind gleich gefärbt.

Die Körperlänge der Gans beträgt 90 bis 100 Zentimeter, die Flügelspannweite 160 bis 175 Zentimeter. Das Gewicht variiert erheblich. Männchen wiegen in der Regel zwischen 3,5 bis 6,5 Kilogramm, während die Gewichtsspanne der Weibchen zwischen 3,0 und 5,5 Kilogramm liegt. Im Spiel sind die Gänse aber deutlich schwerer.

Bei beiden Geschlechtern wird die Wertung über das Gewicht bestimmt. Der Rekord liegt bei 8999.679 A Punkten.

Verhalten und Spuren Bearbeiten

Datei:Canada goose 02.jpg

Kanadagänse überfliegen regelmäßig das Reservat und landen gelegentlich auf großen Wiesen und Felder. Im Gegensatz zur Stockente können sie im Spiel (noch) nicht auf dem Wasser landen.

Beim Spielstart befinden sich einige Kanadagänse verteilt in der Landschaft (Hirschfelden) am Boden, also ziehen über Wiesen und Felder, die ihnen zusagen. Dabei sind sie friedlich mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt, geben aber regelmäßig Kontaktrufe von sich, die auch mit dem Huntermate registriert werden können und somit zur Lokalisation dienen können.

Die Tiere am Boden können aber von Zeit zu Zeit auch einfach davon fliegen, ohne dass sie aufgescheucht wurden um z.B. andere Futterplätze etc. zu suchen.

Allgemein haben Gänse sehr gute Augen und auch gute Ohren. Der Geruchssinn ist nicht gut ausgeprägt, bzw. wird im Spiel sogar gar nicht simuliert. Tiere auf der Erde flüchten somit schon recht früh, auch wenn der Jäger noch sehr weit vom Tier entfernt ist.

Für die Gänsejagd spielen die wenigen Tiere am Boden kaum eine Rolle, bzw. nur für Jäger, die keine Lockjagd betreiben. Viel wichtiger sind die großen Mengen an Gänse, die in Schwärmen/ Gruppen über das Revier fliegen (siehe nächster Punkt).

Viel mehr Kanadagänse fliegen in kleinen bis größeren Gruppen/ Schwärmen über das Reservat. Eine Gruppe kann aus wenigen Individuen bestehen, es wurden aber auch schon Schwärme von über 12 Tieren gesehen. Sie fliegen in charakteristischer V- Formation.

Die Tiere fliegen dabei in einer Höhe von etwa 60 m und können bereits aus einer Distanz von 600 m gesehen werden (andere Tierarten kann man erst ab 220 m in der Ebene sehen). Sie suchen sich dabei immer zufällige Strecken aus, es gibt also keine festen "Luftstraßen" auf denen immer mal wieder Kanadagänse vorbei ziehen.

Ab einer gewissen Distanz kann man die Tiere in der Luft schon gut hören, da sie laufend Kontaktrufe ausstoßen. Die Rufe werden aber nicht vom Huntermate analysiert.

In der Höhe von 60 m nehmen sie keine wirkliche Notiz vom Jäger, fühlen sich also sicher. Daher umfliegen sie ihn auch nicht. Es kommt somit nicht selten vor, dass man direkt 60 m über sich einige viele Kanadagänse hat. Auch durch Schüsse ändern sie nicht ihre Route, sondern fliegen zügig weiter.

Die Tiere haben dabei eine ordentliche Geschwindigkeit, erreichen also recht zügig die Grenzen des Jagdgebietes. Sind sie aus dem Gebiet heraus geflogen (grob: Gebietsgrenze + 600 m Sichtweite), so werden sie spielmechanisch "wiederverwendet". Dies soll heißen, dass es einen großen "Pott" an Gänsen gibt, die sich gerade nicht im Revier befinden. Aus dem Pott werden dann regelmäßig Schwärme gebildet, die über die Landschaft fliegen. Wenn die Schwärme die Grenzen erreicht haben und nicht abgeschossen wurden, dann kommen sie wieder in den Pott zurück und werden irgendwann wieder losgeschickt.

Somit kann es nach einer gewissen gespielten Zeit dazu kommen, dass man "alte Bekannte" wieder trifft. Also z.B. bereits angeschossene Tiere erlegen kann. Man sollte sich dann nicht wundern, wenn die Gans schon einige Treffer hatte bzw. lange Zeiten vom ersten Treffer bis zum Tod.

Der Pott an Gänsen wird aber nicht erweitert, soll heißen, dass es eine begrenzte Anzahl an Gänsen gibt und keine neuen hinzukommen. Ein Teil der Gänse fliegt somit gerade über das Revier, der Rest befindet sich im Pott und wartet darauf losfliegen zu können. Es ist demnach theoretisch möglich alle Gänse in einer Sitzung zu erlegen, sodass es keine mehr gibt. Der Pott an Gänsen ist aber sehr groß (deutlich größer als bei anderen Tierarten) und daher bräuchte man sehr viele Spieler und viel Zeit um das Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

Lautäußerungen Bearbeiten

Fliegende Schwärme sind weithin hörbar. Ständig geben die Tiere Kontaktrufe von sich, die vom Huntermate nicht erfasst werden, aber den Jäger schon früh auf die Tiere aufmerksam machen.

Ruf eines Schwarms: Leider noch kein Beispiel vorhanden

Befinden sich die Tiere am Boden, so sind sie deutlich ruhiger und geben nur gelegentlich laute Rufe von sich (oft kurz nach der Landung), die vom Huntermate geortet werden können.

Ruf des Ganters: Leider noch kein Beispiel vorhanden

Ruf der Gans: Leider noch kein Beispiel vorhanden


Spuren Bearbeiten

Man kann gelegentlich Fährten von Kanadagänsen finden. Diese stammen von kleinen Gruppen, die gelandet sind - angelockt oder einfach so um Nahrung aufzunehmen.

Die Spuren bei Kanadagänsen haben nur wenig Aussagekraft bzw. sind von nur geringem Nutzen. Die Gänse legen am Boden nur kurze Strecken zurück und fliegen dann meist weiter. Es kommt somit nicht oft vor, dass man mehr als drei Spuren eines Tiers findet. Folglich kann der Jäger den Spuren nicht wirklich bis zum Tier folgen.

Hier sind noch einmal die verschiedenen, sichtbaren Spuren der Kanadagans aufgeführt. Mehr zu Tierspuren.

Fußabdruck
(ziehend)
Fußabdruck
(flüchtend)
Losung
Fußspur.png
Platzhalter.png
Kot.png

Mehr zu Tierspuren.

Aktivität im Tagesverlauf Bearbeiten

Viele Tiere gehen unterschiedlichen Aktivitäten zu unterschiedlichen Tageszeiten nach. Kennt der Jäger die Zeiten, Gewohnheiten und Plätze genau, so kann er seine Jagdzeit und Taktik darauf abstimmen, Ansitzeinrichtungen positionieren und auf Wild warten (Ansitzjagd). Die Jagd kann so effektiver werden, bzw. der Erfolg wird maximiert.

Mehr dazu unter Jagdzeit.

Bei der Kanadagans ist dies etwas schwieriger/ anders, bzw. nicht wirklich notwendig. Der größte Teil der Tiere befindet sich in der Luft. Einige wenige Gänse kommen am Boden vor. Man merkt also keine wirklichen Unterschiede zwischen den Tageszeiten bzw. Aktivitäten.

Zu bestimmten Zeiten findet man ruhende Gänse.

Wichtig ist auch, dass man weiß, dass nicht alle Tiere zur Fresszeit fressen. Meist ist es die Minderheit, die der Aktivität nachgeht. Die meiste Zeit verbringen die Tiere mit der Bewegung von einem Ort zum anderen.

Diese Übersicht stammt von den Beobachtungen zahlreicher Spieler. Teilweise ist sie noch recht unvollständig.

05- 06 Uhr 06- 07 Uhr 07- 08 Uhr 08- 09 Uhr 09- 10 Uhr 10- 11 Uhr 11- 12 Uhr 12- 13 Uhr 13- 14 Uhr 14- 15 Uhr 15- 16 Uhr 16- 17 Uhr 17- 18 Uhr 18- 19 Uhr
Fresszeiten
Ruhezeiten

Vorkommen Bearbeiten

In folgenden Jagdgebieten im Evergreen Hunting Reserve findet man diese Tierart und kann sie auch bejagen:

Hirschfelden
Hirschfelden icon.png

Hier ist nun eine Karte auf der das Vorkommen der Kanadagans grafisch dargestellt ist. Die Farbe Rot/ Orange steht für eine hohe Wahrscheinlichkeit hier ein Tier dieser Art antreffen zu können. In Bereichen in denen das Rot fehlt oder nur schwach ist, findet man nur sehr selten oder gar nicht diese Tierart.

Wichtig! Diese Karten sind grafische Zusammenfassungen von zahlreichen Beobachtungen vieler Spieler. Es kann immer wieder dazu kommen, dass an der ein oder anderen Stelle die Karten etwas ungenau sind.

Hirschfelden icon.png Hirschfelden
Canada Goose Vorkommen HF.jpg
Kanadagänse überfliegen regelmäßig das ganze Jagdgebiet Hirschfelden. Es gibt keine Stellen an denen mehr oder weniger Gänse vorbeifliegen. Daher ist es praktisch gleichgültig, wo man sein Lockbild aufbaut. Es sollte nur eine geeignete Landefläche vorhanden sein. Gelegentlich landen die Gänse auch ohne menschlichen Einfluss auf Freiflächen wie Feldern und Wiesen.

Jagdmethoden und Tipps zur Gänsejagd Bearbeiten

Datei:Canada goose lures.jpg

Hier werden nun einzelne Jagdmethoden zur Gänsejagd vorgestellt, bzw. miteinander verglichen. Es soll eine Übersicht bzw. Tipps gegeben werden, wie man erfolgreich diese Tiere jagen kann.

Selbstverständlich kann man die hier vorgestellten Jagdmethoden und Tipps teilweise miteinander kombinieren was sie oft, aber nicht immer, deutlich wirkungsvoller macht.

Das Thema Gänsejagd ist sehr komplex, daher soll an dieser Stelle nur eine sehr kurze Übersicht gegeben werden. Eine ausführliche Anleitung findet man unter dem Thema "Gänsejagd".

Pirsch Bearbeiten

Hierbei begeht der Jäger vorsichtig und leise das zu bejagende Gebiet, er „pirscht“ bzw. schleicht sich gegen den Wind an, um unbemerkt möglichst nahe ans Wild zu kommen. Spuren wird er nicht blindlings folgen, sondern nur dann, wenn sie vielversprechend sind. Dazu ist gute Revierkenntnis erforderlich.

Die Pirsch auf Kanadagänse ist nicht gerade zu empfehlen, bzw. nur für Personen, denen die untenstehende Lockausrüstung zu teuer ist. Es gibt nur wenige Gänse die auf den Feldern nach Nahrung suchen. Es ist sehr mühsam sich ihnen anzuschleichen, da die Tiere sehr wachsam sind und schon früh auffliegen.

Meist werden auf der Pirsch nur Tiere erlegt, die "zufällig" gerade gesichtet wurden, etwa auf großen Freiflächen etc.

Ansitzjagd Bearbeiten

Sehr wirksam sind Ansitzeinrichtungen. Beim Ansitz – der am meisten verbreiteten Jagdart – wartet ein Jäger an einer geeigneten Stelle, häufig auf einem Hochsitz oder einer anderen Ansitzeinrichtung. Wild, welches vorbeizieht, kann so in Ruhe beobachtet, angesprochen (erkannt) und gegebenenfalls erlegt werden. Beim Ansitz wird hauptsächlich auf Schalenwild sowie Raubwild, aber auch auf Wasservögel gejagt.

Um im Spiel richtig effektiv Gänse jagen zu können ist die Ansitzjagd der Schlüssel zum Erfolg. Als Jäger wartet man an bestimmten Stellen auf die Tiere, welche zur Landung ansetzen und kann sie so erlegen.

Die Ansitzjagd ist aber nur möglich/ effektiv, wenn man sie mit der Lockjagd (siehe unten) kombiniert, da die Vögel sonst nicht landen werden.

Man muss nicht zwingend für die Ansitzjagd eine Einrichtung verwenden, sondern kann sich auch so auf die Erde hocken, nur wird man ohne Einrichtung wesentlich schneller entdeckt und die Tiere kommen nicht so nah.

Diese Übersicht zeigt nur geeignete Ansitzeinrichtungen. Viele Ansitzeinrichtungen erfüllen zwar die Tarnansprüche, haben aber Dächer, Wände und nur kleine Fenster etc. die das Schießen auf die schnellen, teilweise hoch fliegenden Vögel stark erschweren. Daher gibt es extra Ansitzeinrichtungen, welche für die Wasservögeljagd besser geeignet sind:

Wasservögel- Tarnzelt
Wasservögeltarnzelt.png
Dieses spezielle Tarnzelt ist extra für die Wasservögeljagd entworfen worden und eignet sich daher besonders gut für diese Zwecke. Der Jäger hat eine gute Tarnung, aber dennoch eine freie Sicht auf fast den ganzen Himmel zu allen Seiten. Fliegendes Wild kann so ideal bejagt werden.

Dafür eignet sich dieses Tarnzelt kaum für andere Tierarten.

Mehr zum Wasservögel- Tarnzelt.

Gesellschaftsjagden Bearbeiten

Datei:Canada goose 01.jpg

Es bietet sich hier nur der Ansitz mit mehreren Personen an, bei dem einfach alle auf die Tiere schießen und so noch mehr Vögel erlegt werden können.

Im Spiel ist diese Jagdart logischerweise nur im Mehrspielermodus möglich.

Lockjagd Bearbeiten

Lockjagd ist ein Sammelbegriff für Jagdmethoden, bei denen das Wild auf verschiedene Weise angelockt, bzw. auch zu einem Antwortruf animiert wird. Lockjagd wird meistens bei der Ansitzjagd ausgeübt, seltener bei der Pirsch. Man kombiniert diese Methode also gerne mit anderen, bzw. es ist genau genommen gar nicht möglich eine reine Lockjagd zu machen, es sind immer Komponenten der Pirsch oder der Ansitzjagd enthalten.

Die Lockjagd ist somit eine Verfeinerung/ Verbesserung der Ansitzjagd bzw. der Pirsch. Fast alle Spieler nutzen die Lockjagd, da sie recht effektiv ist, dadurch dass man Tiere, teilweise in großer Zahl anlocken kann bzw. zu Positionen locken kann, an denen sie gut erlegt werden können (z.B. vor Ansitzeinrichtungen).

Vorteilhaft ist auch, dass die Tiere meist zum Jäger kommen und dieser sich nicht viel bewegen muss, was unnötiges Auffallen oder unnötige Geräusche verhindert und das Wild so näher kommen lässt.

Für Kanadagänse gibt es unterschiedliche Lockmethoden, die nun genauer erläutert werden.

Akustische Lockjagd Bearbeiten

Durch Lautnachahmung werden verschiedene Geräusche imitiert. Dies macht der Jäger entweder selbst ohne Hilfsmittel oder mit Hilfe von Lockinstrumenten.

Folgende Instrumente funktionieren für Kanadagänse (nähere Informationen gibt es auf den jeweiligen Seiten der Instrumente):

Der Grußruf oder die Flatterattrappe (als Alternative) bewirkt, dass sich Gänse aus den vorbeiziehenden Schwärmen lösen und zur Landung ansetzen.

Der Futteruf lockt Gänse, welche sich schon aus einem Schwarm gelöst haben, näher zum Jäger. Die Tiere werden dann eher in Schussweite landen.

Zusammen eingesetzt sind beide Lockinstrumente effektiv.

Optische Lockjagd Bearbeiten

Macht nur Sinn bei Wild, welches sich stark über die Augen orientiert, wie z.B. Federwild. Gesellig lebendem Federwild wird durch Aufstellen von Lockvögeln die Anwesenheit von Artgenossen vorgetäuscht (Wildenten, Wildgänse, Wildtruthühner). Historisch sind die Lockjagd mit einer Locktaube, die im so genannten Habichtsfang ein Beutetier vortäuscht und die Hüttenjagd, bei der ein Uhu oder eine Uhuattrappe als „Feindbild“ Konkurrenten und vor allem Rabenvögel anlocken soll.

Im Spiel kann man besonders gut Wasservögel wie Kanadagänse durch Attrappen anlocken. Vorbei fliegende Tiere werden sich unter Umständen bei den Attrappen niederlassen und können so effektiv bejagt werden.

Sinnvoll ist es natürlich wenn man akustische und optische Lockjagd zusammen einsetzt.

Anatomie und Tipps zum sicheren Abschuss Bearbeiten

Datei:Canada goose 03.jpg

Die Anatomie beschäftigt sich mit dem Aufbau von Organismen. Es werden Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen betrachtet.

Für einen Jäger ist es besonders wichtig zu wissen, wie der Wildkörper aufgebaut ist, also wo welche Organe liegen. Nur mit diesem Wissen kann ein genauer Schuss abgegeben werden, der genau vitale Organe verletzt und das Wild so schnell und ohne große Qualen tötet. Davon profitiert der Jäger und das Wild.

Im folgenden Teil wird nun die Anatomie dieser Wildart vorgestellt und gleichzeitig aufgezeigt wie man das Stück schnell und leicht töten kann, bzw. was passiert wenn man dieses oder jenes Organ trifft.

In diesem Zusammenhang ist auch der Artikel über die Geschosswirkung sehr wichtig, bzw. empfehlenswert.

Die unten stehende Grafik ist nur ein Modell, das zeigen soll wie die Organe, ganz grob, im Wildkörper angeordnet sind. Diese Grafik kann aber nicht immer genau die exakte Position der einzelnen Organe wiedergeben, bzw. man sollte bei der Betrachtung solcher Modelle immer folgendes beachten:

  • Alles ist hier idealisiert aufgezeichnet, so dass man jedes Organ und die grobe Position sehen kann. Das einige Organe andere verdecken können kann nicht immer vollständig aufgezeigt werden.
  • Es handelt sich hier um eine zweidimensionale Darstellung. Die Tiere und deren Innenleben ist im Spiel aber ein komplexes, dreidimensionales Modell.
  • Tiere bewegen sich im Spiel ständig. Durch solche Bewegungen bewegen sich auch die Organe und können leicht veränderte Positionen einnehmen. Gerade bei einem Schuss auf bewegtes Wild sollte man einige Dinge wie Vorhalten etc. beachten.
  • Die Wahl der Waffe bzw. der Munition ändert zwar nichts an der Anatomie des Wildtieres, aber unterschiedliche Munition kann an der selben Stelle unterschiedliche Wirkungen erzielen. Das sollte man immer bei einem Schuss beachten und genau die Schwachstellen in der Anatomie des Wildkörpers kennen.
  • Größe/ Gewicht und Geschlecht entscheiden auch über die Anatomie bzw. Schussfestigkeit.

Um einen guten und waidgerechten Abschuss zu tätigen, sollte das Tier auf der Stelle zu Boden gehen. Man erspart sich so die Nachsuche. Sofort tödlich sind Schüsse auf Hals und Kopf. Andere Treffer, z.B. "normale Körpertreffer" können je nach Munition, Distanz und sonstiger Situation auch überlebt werden.

Anatomie Kanadagans.png

Eines noch vorweg: Die nachfolgenden Schilderungen sind alle sehr stark abhängig von der Munition, mit der man das Tier beschießt bzw. von dessen Geschosswirkung.

Nr. Organ Auswirkungen bei einem Treffer
1 Kopf Ein Treffer ist so gut wie immer sofort tödlich, ganz gleich welche Munition und Waffe man verwendet. Das Ziel ist allerdings klein und oft in Bewegung, was es nicht besonders leicht zu treffen macht. Schnell landet man Fehlschüsse. Eine Empfehlung für Schrotmunition.
2 Hals Ein Treffer ist so gut wie immer sofort tödlich, ganz gleich welche Munition und Waffe man verwendet. Das Ziel ist allerdings klein und oft in Bewegung, was es nicht besonders leicht zu treffen macht. Schnell landet man Fehlschüsse. Eine Empfehlung für Schrotmunition.
3 Muskel- oder Fettgewebe
bzw. andere Organe
Dies sind die "Körper"- Treffer, also immer dann wenn keines der oben beschriebenen Organe getroffen wurde. Je nach verwendeter Munition und Distanz kann ein Treffer sofort tödlich sein (was bei Pfeilwaffen und gut platzierten Schrotschüssen aus geringer Distanz fast immer der Fall ist) oder der Vogel überlebt den Treffer und wird daran nicht sterben. Letzteres wird meist bei Schrotschüssen auf große Distanzen beobachtet oder wenn nicht die ganze Schrotgarbe trifft (aufgrund der Streuung der Schrotmunition).

Auch Treffer mit z.B. einem Luftgewehr sind auf große Weiten (z.B. etwa 50 m) nicht mehr tödlich. Hier muss dann auf Kopf oder Hals gezielt werden.

Trophäenbewertung Bearbeiten

Kanadagans Punktevergabe.png

Die Wertung bei der Kanadagans wird einfach über das Gewicht der Tiere bestimmt. Ein schweres Tier hat eine hohe Wertung. Dadurch haben beide Geschlechter eine Wertung. Es gibt wenige Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Ganter werden durchschnittlich etwas schwerer und halten damit auch den Rekord. Der Rekord liegt bei 8999.679 A Punkten.

Der Wert leitet sich aus der Gewichtsangabe in [g] ab.

Mehr Informationen dazu unter Kanadagans Punktevergabe.

Farbmorphen Bearbeiten

Wie bei fast allen Tierarten gibt es auch bei der Kanadagans verschiedene Farbmorphen, also verschiedene Gefiederfärbungen. Nicht jede Gans gleicht der anderen. Es gibt die bekannte "Normalform" und abweichend davon einige andere Farbvariationen, die teilweise sehr selten und damit beliebte Trophäen (seltene Tiere) sind.

Für mehr Informationen siehe: Farbvariationen bei den Tierarten.

Hier werden nun die verschiedenen Farbvariationen vorgestellt:

Normaltyp Braun Grau
Kanadagans Hauptseite.jpg Canada goose brown leu.jpg Platzhalter.png
Häufigste Farbmorphe. Der absolute Großteil (> 95%) aller Gänse sieht so aus. Seltene Farbmorphe. Weniger als 1 % aller Gänse sieht so aus. Seltene Farbmorphe. Weniger als 1 % aller Gänse sieht so aus.
Bernstein Schecke
Canada goose amber.jpg Platzhalter.png
Seltene Farbmorphe. Weniger als 1 % aller Gänse sieht so aus. Sehr selten. Unter 1000 Gänsen kommt es oft vor, dass kein solches Tier dabei ist. Eine echte Seltenheit!

Wirkung der Waffen/ Munition auf diese Wildart (zugelassene Munition) Bearbeiten

Hier sind nun die Bewertungen zu den einzelnen Munitionsarten aufgelistet.

Tierarten Bewertung
Shells 20ga birdshot 256.pngShells 12ga birdshot 256.png22 lr ammunition.png Sehr gut geeignet.
Die Munition überzeugt, je nach Munitionsart aber nicht konstant auf alle Weiten. Bei einem Treffer liegt das Wild in der Regel im Knall.
Arrows longbow standard 256.pngArrows recurve standard brown 256.pngArrows recurve tracer orange 256.pngArrows compound standard orange 256.pngArrows compound tracer red 256.pngBolts standard green 256.pngBolts tracer blue 256.png Gut geeignet.
Die Munition überzeugt, aber nicht konstant auf alle Weiten. Außerdem ist die Ballistik stark spürbar. Es muss genau gezielt werden. Bei einem Treffer liegt das Wild in der Regel sofort.
Air rifle 22 pellet.pngShells 12ga buckshot 256.pngShells 12ga slug 256.png.223.pngCartridges 243 256.pngCartridges 6.5x55 256.pngCartridges 270 256.pngCartridges 7mm magnum 256.pngCartridges 300 256.png30-30ammo.pngCartridges 303 british 256.pngCartridges 308 256.pngCartridges 3006 256.pngCartridges 8x57 256.pngCartridges 93x62 256.pngAmmo 45 70 mag.png45 saboted bullet.png50 conical bullet.pngBalls lead 50 256.pngCartridges 357 256.pngCartridges 44 256.pngCartridges 454 revolver el toro.png Ein Abschuss mit dieser Munition ist verboten!

Verbundene Missionen Bearbeiten

Es gibt einige Missionen zu dieser Tierart, die erfüllt werden können, um sich z.B. gm$ zu verdienen, um etwas Erfahrung zu sammeln oder einfach um eine Herausforderung zu haben.

Mehr Informationen zu Missionen.

Kanadagans- Wettkämpfe Bearbeiten

Regelmäßig werden Kanadagans- Wettkämpfe abgehalten.

Mehr zu Wettkämpfen.

Sonstiges Bearbeiten

en:Canada Goose

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