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Diese Seite befasst sich mit der Entenjagd, einer Form der Lockjagd auf Wasservögel. Die Jagd auf Enten unterscheidet sich in vielen Punkten grundlegend von der Jagd auf anderes Wild, wie etwa Hirsche, Schweine oder Bären. Es gibt durchaus Parallelen zur Fasanenjagd, aber dann doch viele sehr deutliche Unterschiede.

Die Entenjagd ist der Gänsejagd sehr ähnlich, nur werden die Gänse nicht am Wasser bejagt, sondern mit Lockattrappen auf Wiesen und Feldern, also an Land, zur Landung animiert.

Eine allgemeine Übersicht zur Lockjagd auf alle Tierarten gibt es hier.

Diese Seite soll somit Tipps zur Entenjagd geben, bzw. eine genaue Anleitung sein, wie man denn erfolgreich die Wasservögel bejagt. Leider kann man einige Dinge falsch machen. Macht man es denn richtig, dann bereitet einem diese Jagdform oft große Freude und gute Strecken sind vorprogrammiert.

Entenvögel im Spiel Bearbeiten

Bevor man sich überhaupt weiter mit der Wasservogeljagd, bzw. speziell mit der Entenjagd befassen möchte, sollte man natürlich erst einmal wissen, welche Entenarten überhaupt im Spiel vorkommen. Auf den jeweiligen Seiten zu den Entenarten bekommt man dann mehr Informationen über die Art und hat so schon einen Grundeindruck über das Verhalten und wichtige Eigenschaften.

Logischerweise lohnt sich nur eine Entenjagd im Evergreen Hunting Reserve in Jagdgebieten, in denen auch Enten vorkommen.

Allgemeine Informationen zum Verhalten Bearbeiten

Stockenten sind, anders als viele andere Tierarten im Spiel, stark an das Wasser gebunden. Man findet sie also nur in der Nähe von Gewässern, wie etwa Seen, Sümpfen und anderen, kleineren Wasserflächen. Derzeitig halten sich Stockenten nur im Wasser oder in der Luft auf, gehen also nicht an Land. Daher braucht man nicht auf Wiesen oder gar in Wäldern nach Enten suchen.

Stockenten hinterlassen somit auch keine Spuren, sondern haben nur Rufe, die vom Huntermate analysiert werden können und zur Lokalisation dienen.

Enten am Boden Bearbeiten

Stockente im Wasser.jpg

Männliche Stockente am Boden

Beim Spielstart befinden sich einige wenige Enten verteilt in der Landschaft (Rougarou Bayou) am Boden, also schwimmen auf Wasserflächen, die ihnen zusagen. Dabei sind sie friedlich mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt, geben aber regelmäßig Kontaktrufe von sich, die auch mit dem Huntermate registriert werden können und somit zur Lokalisation dienen können.

Die Tiere am Boden können aber von Zeit zu Zeit auch einfach davon fliegen, ohne dass sie aufgescheucht wurden um z.B. andere Futterplätze etc. zu suchen.

Allgemein haben Enten sehr gute Augen und auch gute Ohren. Der Geruchssinn ist nicht gut ausgeprägt, bzw. wird im Spiel sogar gar nicht simuliert. Tiere auf dem Wasser flüchten somit schon recht früh, auch wenn der Jäger noch sehr weit vom Tier entfernt ist.

Für die Entenjagd spielen die wenigen Tiere am Boden kaum eine Rolle, bzw. nur für Jäger, die keine Lockjagd betreiben. Viel wichtiger sind die großen Mengen an Enten, die in Schwärmen/ Gruppen über das Revier fliegen (siehe nächster Punkt).

Enten in der Luft Bearbeiten

Stockenten im Flug.jpg

Einige Stockenten im Flug

Viel mehr Enten fliegen in kleinen bis größeren Gruppen/ Schwärmen über das Reservat. Eine Gruppe kann aus wenigen Individuen bestehen, es werden aber auch Schwärme von über 15 bis mehr als 20 Tieren gesehen.

Die Tiere fliegen dabei in einer Höhe von etwa 60 m und können bereits aus einer Distanz von 600 m gesehen werden (andere Tierarten kann man erst ab 220 m in der Ebene sehen). Sie suchen sich dabei immer zufällige Strecken aus, es gibt also keine festen "Luftstraßen" auf denen immer mal wieder Enten vorbei ziehen, sondern an für Enten attraktiven Plätzen (Seen, Sümpfen etc.) wird man am Himmel immer wieder, in unterschiedliche Richtungen, vorbeiziehende Schwärme sehen.

Ab einer gewissen Distanz kann man die Tiere in der Luft schon gut hören, da sie laufend Kontaktrufe ausstoßen. Die Rufe werden aber nicht vom Huntermate analysiert.

In der Höhe von 60 m nehmen sie keine wirkliche Notiz vom Jäger, fühlen sich also sicher. Daher umfliegen sie ihn auch nicht. Es kommt somit nicht selten vor, dass man direkt 60 m über sich einige viele Enten hat. Auch durch Schüsse ändern sie nicht ihre Route, sondern fliegen zügig weiter.

Die Tiere haben dabei eine ordentliche Geschwindigkeit, erreichen also recht zügig die Grenzen des Jagdgebietes. Sind sie aus dem Gebiet heraus geflogen (grob: Gebietsgrenze + 600 m Sichtweite), so werden sie spielmechanisch "wiederverwendet". Dies soll heißen, dass es einen großen "Pott" an Enten gibt, die sich gerade nicht im Revier befinden. Aus dem Pott werden dann regelmäßig Schwärme gebildet, die über die Landschaft fliegen. Wenn die Schwärme die Grenzen erreicht haben und nicht abgeschossen wurden, dann kommen sie wieder in den Pott zurück und werden irgendwann wieder losgeschickt.

Somit kann es nach einer gewissen gespielten Zeit dazu kommen, dass man "alte Bekannte" wieder trifft. Also z.B. bereits angeschossene Tiere erlegen kann. Man sollte sich dann nicht wundern, wenn die Ente schon einige Treffer hatte bzw. lange Zeiten vom ersten Treffer bis zum Tod.

Der Pott an Enten wird aber nicht erweitert, soll heißen, dass es eine begrenzte Anzahl an Enten gibt und keine neuen hinzukommen. Ein Teil der Enten fliegt somit gerade über das Revier, der Rest befindet sich im Pott und wartet darauf losfliegen zu können. Es ist also theoretisch möglich alle Enten in einer Sitzung zu erlegen, sodass es keine mehr gibt. Der Pott an Enten ist aber sehr groß (deutlich größer als bei anderen Tierarten) und daher bräuchte man sehr viele Spieler und viel Zeit um das Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

Entenjagd ohne großartige Hilfsmittel- Durch das Verhalten bedingte Probleme Bearbeiten

Möchte man nun einfach auf die Entenjagd gehen, so ergeben sich einige Probleme aus dem Verhalten der Tiere.

Die wenigen Tiere, die im Wasser schwimmen, können nicht effektiv bejagt werden:

  • Es sind einfach zu wenige Tiere, die weit im Jagdgebiet verteilt sind. Somit trifft man nur mehr oder weniger zufällig auf sie.
  • Die Tiere sind sehr wachsam und haben gute Sinne (zumindest gute Augen und Ohren, der Geruchssinn ist so schlecht, dass er nicht simuliert wird).
  • Bedingt durch die guten Sinne wird der Jäger früh entdeckt. Entdecken Enten den Jäger, so flüchten sie sofort, fliegen also auf und "klettern" schnell auf eine Höhe von etwa 60 m und eilen davon.
  • Somit sind die Tiere schnell außer Reichweite für einen sicheren Schuss, bzw. meist schafft man es nicht, bzw. nur mit unvertretbarem Aufwand, in Reichweite zu kommen (ein sicherer Schrotschuss liegt bei unter 40 m).

Die vielen Schwärme in der Luft können auch nicht effektiv bejagt werden:

  • Es gibt zwar an guten Stellen mehr als genug Enten in der Luft, nur können diese mit normaler Schrotmunition nicht erlegt werden. Mit einer Flughöhe von mehr als 60 m und oft einer zusätzlichen horizontalen Distanz sind sie außerhalb einer effektiven Reichweite von Schrotmunition. Um die Enten sicher erlegen zu können sollten sie weniger als 40 m vom Spieler entfernt sein. Daher kann man so viel man möchte auf die schnell vorbeifliegenden Tiere schießen, man wird sie nicht tödlich treffen.
  • Oft fliegen die Tiere auch nicht direkt beim Jäger vorbei, sondern in z.B. in 200 m horizontaler Entfernung.
  • Andere Munition als Schrotmunition ist nicht sonderlich gut geeignet bzw. durch das Jagdgesetz im EHR verboten.
  • Spielmechanisch können Enten nur dann erlegt werden, wenn sie sich zur Landung entschieden haben oder zuvor schon einmal gelandet sind.

Somit kann man ohne große Hilfsmittel und die richtige Ausrüstung Enten nicht effektiv bejagen. Es gelingen sicherlich einige zufällige bzw. geplante Abschüsse von Enten, die am Boden waren bzw. von dort aufgescheucht wurden. Dennoch ist hier der Aufwand groß und die Strecke am Ende klein. Dafür ist diese Methode aber deutlich günstiger, da eigentlich kaum Ausrüstung gekauft werden muss.

Daher empfiehlt sich eine bessere, effektivere Jagdmethode, die sich aus diesen Problemen entwickelt hat: Die Lockjagd.

Mehr dazu, bzw. eine genaue Anleitung zur Lockjagd auf Enten gibt es jetzt im weiteren Text.

Lockjagd- Genaue Anleitung- Erstellung eines Lockbildes Bearbeiten

Lockjagd ist ein Sammelbegriff für Jagdmethoden, bei denen das Wild auf verschiedene Weise angelockt wird. Lockjagd wird meistens bei der Ansitzjagd ausgeübt, seltener bei der Pirsch.

Hier soll nun in vielen Schritten genau erläutert werden, wie man Stockenten effektiv bejagt.

Idee/ Taktik bei der Lockjagd auf Enten Bearbeiten

Wie oben im Text schon angeklungen ist, lohnt es sich nicht, sich auf die wenigen im Wasser schwimmenden Enten zu konzentrieren. Viel mehr Potential bieten die großen Schwärme, die regelmäßig über das Revier fliegen.

Das Problem bei diesen war, dass sie fast immer außer Reichweite sind und nicht gezielt die Stelle anfliegen, an der der Jäger steht.

Genau hier greift die Lockjagd ein. Es gibt verschiedene Lockmethoden: Akustische mit Lockinstrumenten und optische mit Attrappen. Die Methoden dienen dazu, Enten so nah wie nur möglich an den Jäger zu bringen. Die Tiere werden also angelockt.

Den mit Abstand größten Erfolg/ die größte Erfolgsquote hat man aber, wenn man beide Methoden sinnvoll miteinander kombiniert, sich also ein optisch wie akustisch authentisches Lockbild gestaltet, auf das die Vögel reinfallen. Genau ein solches Lockbild (also beide Lockmethoden) wird im Folgenden genauer beschrieben.

Wahl der richtigen Stelle Bearbeiten

Entenjagd ideale stelle.png

Beispiel für eine ideale Stelle: Die Ansitzeinrichtung steht genau am Ende der Landzunge. Im seichten Wasser davor die Attrappen und runterrum viel Wasser als Landefläche. Kaum Bäume und die Nähe zur Jagdhütte.

Wie schon weiter oben im Text beschrieben, landen Enten nicht überall, sondern bevorzugen für sie interessante Stellen. Außerdem sind die Tiere sehr aufmerksam (haben gute Augen und Ohren). Sehen oder hören sie einen Jäger, der durch das Unterholz bzw. durch das Wasser zieht, so werden sie wohl kaum näher kommen (also ihre Flughöhe verlassen) oder gar landen.

Zusätzlich ist man durch das Lockbild (viele Attrappen, dazu später mehr) an einen Ort gebunden, kann also nicht viel umherziehen.

All dies spricht sehr deutlich für die Ansitzjagd und gegen andere Jagdarten wie etwa die Pirsch. Bei kaum einer Tierart ist die Ansitzjagd, also das Warten auf Wild an einer guten Stelle, so effektiv und spannend wie bei Enten.

Man sollte sich zuerst eine gute Stelle aussuchen, an der man Enten jagen möchte. Folgende Eigenschaften sollte die Jagdstelle haben:

  • Es sollte eine für Enten attraktive Stelle sein, also viel Wasser.
  • Generell sollte man manchmal Enten in der Luft beobachten können.
  • Wichtig ist, dass man geeignete Landeplätze, also ausreichend große Wasserflächen hat, auf denen die Tiere landen können. Denn wenn sie angelockt werden, dann kommen sie heruntergeflogen und ziehen Kreise um einen Landeplatz zu finden. Wenn sie diesen nicht finden, dann werden sie nur Kreise ziehen und evtl. nicht so nahe kommen, dass man schießen kann. Enten landen im Spiel nicht auf dem Land!
  • Es sollte flaches Wasser vorhanden sein, damit man Attrappen aufstellen kann.
  • Allgemein sollte die Stelle übersichtlich sein (keine Bäume etc.) damit man vernünftige Sicht hat und in alle Richtungen schießen kann.
  • Es sollte einen guten Platz geben, um eine oder mehrere Ansitzeinrichtungen aufstellen zu können.
  • Hilfreich ist es, wenn eine Jagdhütte oder ein Happy Camper Zelt in der Nähe ist, so hat man kurze Wege zum Lockbild.
  • Auf den Wind muss man nicht wirklich achten, da die Enten so oder so nicht riechen.

Sich selbst tarnen Bearbeiten

Da Enten sehr gut sehen und sofort den Anflug abbrechen bzw. weit entfernt landen, wenn sie den Jäger entdecken, so sollte man sich gut tarnen. Es gibt einige Möglichkeiten dies zu tun. Wenn man alle beachtet, dann hat man logischerweise die besten Erfolge.

Umso besser man sich tarnt, umso höher ist die Chance, dass die Enten näher landen.

Verhalten Bearbeiten

Es ist hilfreich, wenn man sich nicht auffällig verhält und sich versucht zu verstecken:

  • In die Hocke oder auf den Boden gehen.
  • Sich hinter Steinen, Bäumen etc. verstecken.
  • Unnötige Bewegungen vermeiden.

Kleidung Bearbeiten

Man sollte taktisch wirksame Kleidung tragen. So wird man schlechter von den Enten gesehen. Folgende Kleidung ist z.B. wirksam:

Mehr wirksame Kleidung findet man unter dem Thema "Kleidung".

Ansitzeinrichtungen Bearbeiten

Entenblind.jpg

Blick auf das Wasservögel- Tarnzelt

Datei:Waterfowling picture 2.jpg

Sehr wirksam sind Ansitzeinrichtungen. Sie verstecken den Jäger teilweise sehr gut und maximieren so den Jagderfolg. Die Enten landen so sehr nahe.

Ganz besonders empfiehlt sich das Wasservögel- Tarnzelt, welches für diese Art der Jagd konstruiert wurde. Man hat sehr gute Tarnung und eine gute Übersicht. Andere Ansitzeinrichtungen sind deutlich weniger geeignet (Baumsitz) bis ungeeignet (die restlichen Ansitzeinrichtungen).

Achtung! Auf das richtige Tarnzelt für das richtige Revier achten!

Lockbild richtig aufbauen (Attrappen verwenden) Bearbeiten

Duck decoys 1.png

Beispiel für ein Lockbild (Stelle aber nicht ideal, da viele Bäume die Sicht versperren)

Um die Enten zur Landung zu bringen bedarf es dabei eines authentischen Lockbildes.

Es gibt unterschiedliche Lockattrappen, die unterschiedlich effektiv sind, also von manchen bedarf es mehr, von anderen weniger im Lockbild. Sie können untereinander kombiniert werden.

Hinweise zum Aufbau des Lockbilds

  • Attrappen sind artspezifisch, daher reagiert nicht jede Entenart auf jede Attrappe (siehe weiter unten).
  • Logischerweise sollte das Lockbild an der Stelle entstehen, an der man später auch jagen möchte, also wo man evtl. seine Ansitzeinrichtung positioniert hat. Hinweise zur richtigen Stelle findet man weiter oben im Text.
  • Die Attrappen können nur im seichten Wasser aufgestellt werden.
  • Das "Geschlecht" der Attrappen hat keine Auswirkung. Beide Versionen sind gleich gut.
  • Auch die Richtung, in welche die Attrappe zeigt ist vollkommen gleichgültig.
  • Umso mehr Attrappen man verwendet, umso besser die Lockwirkung, also umso höher die Chance, dass Enten zur Landung ansetzen und nicht einfach nur vorbeifliegen.
  • Es gibt ein Maximum: Ab einer gewissen Zahl an Attrappen ist die maximale Wirkkung erreicht (siehe weiter unten).
  • Man sollte die Attrappen so aufstellen, dass sie eine kleine Entenschar darstellt, also nicht zu weit auseinander, aber auch nicht zu dicht, was verschwendeter Wirkungsplatz wäre. Achtung! Die Attrappen sollten so dicht stehen, dass auf dem Huntermate nur ein "Entensymbol" zu sehen ist. Sieht man mehrere, so werden die Attrappen spielmechanisch als mehrere Lockbilder aufgefasst und die Wirkung ist deutlich geringer!
  • Man kann auf der ganzen Landschaft an verschiedenen Stellen Lockbilder aufstellen, nur sollten diese mindestens einen Abstand von 100 m zueinander haben, da sie sonst nicht so wirkungsvoll sind, bzw. eher manche Attrappen nutzlos positioniert sind.
  • Zum Aufbau werden die Attrappen einfach in den Rucksack gepackt und im Inventar auf den Ausrüstungsslot gelegt. Wird eine Attrappe gesetzt, so rutscht automatisch eine weitere im Slot nach, sodass man bequem und schnell alle Attrappen setzen kann.
  • Man kann Enten nur über Attrappen anlocken. Maximalen Erfolg hat man aber immer noch, wenn man Lockinstrumente und Attrappen zusammen kombiniert.
  • Attrappen gibt es im Shop aber auch als günstigere Rabattpakete.

Übersicht über die verschiedenen Attrappen und deren Lockwirkung im Bezug auf die einzelnen Entenarten: Um die volle Lockwirkung für die jeweilige Art zu bekommen muss eine Punktzahl von 48 erreicht werden. Mehr als 48 Punkte bringt keine weiteren Vorteile. Somit ergibt sich dann z.B. dass für die maximale Lockwirkung für Stockenten 24 einfache Attrappen (ohne rotierende Flügel) notwendig sind. Werden dann noch zwölf Attrappen für Dunkelenten hinzugefügt, so ist die Lockwirkung für Stockenten und Dunkelenten maximal, für andere Entenarten (Schnatter- und Spieß-) hingegen 50 % (durch den Effekt der 24 Stockentenattrappen, die auch etwas auf alle anderen Entenarten wirken). Sollen nur Dunkelenten angelockt werden, so werden 24 Dunkelenten- Attrappen für den maximalen Erfolg benötigt, welche keinen Einfluss auf andere Entenarten haben.

Lockattrappen Stockente
Mallard male common.png
Dunkelente
American black duck male common.png
Spießente
Northern pintail male common.png
Schnatterente
Gadwall male common.png
Lockattrappe (Stockente)
Decoy mallard male 256.pngDecoy mallard female 256.png
2/48
1/48*
1/48*
1/48*
Lockattrappe
mit rotierenden Flügeln
(Stockente)

Decoy mallard male spinning wings.png
12/48
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0/48
0/48
Lockattrappe (Dunkelente)
40px40px
0/48
2/48
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Lockattrappe (Spießente)
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0/48
0/48
2/48
0/48
Lockattrappe (Schnatterente)
40px40px
0/48
0/48
0/48
2/48

* Mit nur Stockentenattrappen kann allerdings keine maximale Lockwirkung für andere Entenarten erzielt werden, sondern max. 50 % (24 Stockentenattrappen). Es ergibt sich daher keine maximale Lockwirkung für alle Entenarten aus 48 Stockentenattrappen. Wer für die anderen Entenarten eine 100 %ige Attrappen-Wirkung haben möchte, der sollte die verbleibenden 50 % durch zwölf Attrappen für die jeweilige Entenart ergänzen oder gleich ein Lockbild aus 24 Attrappen der jeweiligen Entenart aufbauen.

Die verschiedenen Lockinstrumente richtig nutzen Bearbeiten

Stockenten kreisend.jpg

Erfolgreich angelockte, kreisende Stockenten auf der Suche nach einem geeigneten Landeplatz.

Man wartet also in seinem Wasservögel- Tarnzelt oder versteckt sich irgendwie anderweitig (in die Hocke gehen bzw. sich hinlegen!!!), denn dann kommen die Enten deutlich näher.

Jetzt beobachtet man den Himmel und sucht nach Entenschwärmen. Ab 600 m kann man sie sehen. Ab wenigen hundert Metern auch hören. Spätestens dann sollte man handeln: Dazu stehen verschiedene Lockinstrumente zur Auswahl, welche in zwei Gruppen eingeteilt werden können: "Gruß- Ruf- Locker" und "Futterruf- Locker". Zwischen den Instrumenten gibt es taktische Unterschiede, der Jäger sollte also wissen, wann er welches Lockinstrument für welche Entenart einsetzt:

Zuerst ruft man mit dem Gruß- Ruf. Dieses Instrument imitiert die lauten, weitreichenden Gruß- Rufe der Enten, die die Ente ausstößt, um Artgenossen zu begrüßen und zur Landung zu bringen (Enten sind gesellig). Wir, also der Jäger, mimen diese Rufe nach, denn wir wollen den anfliegenden Enten vortäuschen, dass Artgenossen am Boden sind und die Enten so zur Landung bringen.

Hinweise zur Benutzung und Effekte des Gruß- Rufs:

  • Sobald man die anfliegenden Enten sieht, spätestens wenn man sie hört sollte man damit beginnen zu rufen.
  • Die Rufe bewirken, dass sich einige Enten vom Schwarm absondern und absteigen. Sie ziehen Kreise und kommen immer weiter runter. Schließlich suchen sie sich einen Landeplatz irgendwo in der weiträumigen Nähe der Stelle, von der aus zuletzt gerufen wurde. Häufig landen sie über 60 sogar über 100 m entfernt, also außer Reichweite.
  • Es sollte ein geeigneter Landeplatz (große Wasserfläche) vorhanden sein, denn sonst landen die Tiere nicht und ziehen nur Kreise.
  • Man sollte so oft wie nur möglich rufen, denn umso öfters man ruft, umso mehr Enten sondern sich vom Schwarm ab und kommen zur Landung.
  • Man kann mit diesem Lockinstrument aber keine Schwärme "herbeizaubern", soll heißen, dass wenn keine Enten sichtbar sind, dann hat das Lockinstrument auch keine Wirkung. Es erhöht somit nicht die Chance, dass ein Schwarm vorbeikommt.
  • Das Lockinstrument hat eine Wirkungsreichweite von etwas über 200 m. Man braucht also nicht verzweifelt rufen, wenn ein Schwarm über 400 m entfernt fliegt. Die Enten werden über so eine Distanz nicht zur Landung animiert.
  • Die Lockrufe sind artspezifisch. Bei gemischten Schwärmen hat man daher im Mehrspielermodus Vorteile, da mehrere Lockinstrumente zeitgleich eingesetzt werden können.

Übersicht welcher Gruß- Ruf für welche Entenart geeignet ist:

Lockinstrument Stockente
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Dunkelente
American black duck male common.png
Spießente
Northern pintail male common.png
Schnatterente
Gadwall male common.png
Stockentenlocker (Gruß- Ruf)
Caller mallard long range 256.png
Spießentenlocker (Gruß- Ruf)
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Jetzt hat man die Tiere angelockt und sie setzen zur Landung an. Wenn man Glück hat und sich gut getarnt hat, dann landet vielleicht eine Ente in Reichweite oder fliegt in Reichweite vorbei (man muss ja nicht mit dem Schießen warten, bis die Tiere gelandet sind).

Meist hat man aber nicht so viel Glück und die Tiere landen außerhalb der Reichweite oder kommen im Flug auch nicht wirklich nahe. Hier hilft der Futterruf. Dieses Lockinstrument imitiert die Rufe und Laute, die Enten abgeben, wenn sie friedlich auf der Nahrungssuche sind bzw. Nahrung gefunden haben. Wir als Jäger nutzen dies und simulieren zufriedene Enten, die reichlich Nahrung haben.

Hinweise zur Benutzung und Effekte des Futterrufs:

  • Sobald sich Enten vom Schwarm abgesondert haben und kreisen um einen Landeplatz zu finden ist der Gruß- Ruf überflüssig und man ruft fleißig mit dem Futterruf.
  • Der Futterruf bewirkt, dass die Enten näher zum Jäger kommen, oft direkt über ihm kreisen und sich einen Landeplatz suchen, der deutlich näher beim Jäger ist (je nach Qualität der Tarnung).
  • Somit sind die Tiere im Flug und wenn sie gelandet sind in Reichweite und können besser erlegt werden.
  • Sind die Tiere gelandet und trotzdem zu weit weg, so kann man die schwimmenden Tiere mit dem Futterruf näher zu sich locken.
  • Die Lockrufe sind artspezifisch. Bei gemischten Schwärmen hat man daher im Mehrspielermodus Vorteile, da mehrere Lockinstrumente zeitgleich eingesetzt werden können.

Übersicht welcher Futteruf für welche Entenart geeignet ist:

Lockinstrument Stockente
Mallard male common.png
Dunkelente
American black duck male common.png
Spießente
Northern pintail male common.png
Schnatterente
Gadwall male common.png
Stockentenlocker (Futterruf)
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Schnatterentenlocker (Futterruf)
75px

Enten schießen Bearbeiten

Datei:Waterfowling picture 4.jpg

Hat man erfolgreich Enten in die Nähe locken können, so wird es Zeit für den bzw. besser die Abschüsse.

Als Waffen eignen sich Schrotflinten hervorragend, die Vogeldunst, also ein sehr feines Schrot verschießen. Nach Möglichkeit sollten die Schussdistanzen weniger als 40 m betragen. Dann kommt der Vogel sicher runter. Mit etwas Glück kann man aber auch Tiere bis 75 m erlegen, was aber nicht zu empfehlen ist.

Welche Flinte man jetzt nimmt muss jeder für sich selbst herausfinden. Für jede Waffe gibt es Vor- und Nachteile. Am besten man liest sich die Wiki- Seiten zu den Waffen durch und entscheidet sich dann für eine Waffe. Wer nicht zielsicher ist, der kann gut auf Schießständen üben. Gerade beim Abschuss von den schnellen Enten sollte man auch darauf achten, dass man etwas vorhält mit der Waffe.

Wie und wann man die Enten schießt ist stark von der Situation und vom persönlichen Geschick abhängig. Die einen warten bis die Tiere gelandet sind und locken sie dann noch an. Andere schießen schon lange bevor sich die Vögel niederlassen.

Enten kann man auch durch Pfeifen (Taste "F" (Standardtastenbelegung)) aufscheuchen.

Für all das kann man hier keine Anleitung geben, sondern man muss selber seine Taktik finden.

Ist das Tier getroffen und fällt tot zu Boden kann man es im Wasser und an Land problemlos bergen (Abschussbestätigung). Fällt der Vogel in tiefes Wasser ist dies auch kein Problem. Die Ente wird in seichte Gewässer gespült, wo man sie dann aufnehmen kann.

Erlegte Enten einsammeln Bearbeiten

Enten apportieren.jpg

Apportierhund und Enten

Ist das Tier getroffen und fällt tot zu Boden kann man es im Wasser und an Land problemlos bergen (Abschussbestätigung). Fällt der Vogel in tiefes Wasser ist dies auch kein Problem. Die Ente wird in seichte Gewässer gespült, wo man sie dann aufnehmen kann.

Wer nicht selber all die Enten einsammeln möchte, der kann auch Apportierhunde mit dieser Aufgabe beschäftigen. Dies ist besonders dann gut, wenn man sich nicht sicher ist, ob man vielleicht eine Ente übersehen hat. Der Hund findet sie alle.

Folgende Hunderassen apportieren Enten:

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