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Diese Regeln sind zwar speziell für das Jagdgebiet Logger's Point entstanden, können aber sinngemäß auch überall sonst angewendet werden.

  1. Beginne deine Jagd auf Logger's Point immer an der südlichen Lodge (Field Lodge). Dies gilt ganz besonders für Gäste, die keine Mitgliedschaft haben und nur Maultierhirsche schießen können. Neuen Mitgliedern wird für den Anfang die Trapper's Rest Lodge auf Redfeather Falls empfohlen.
  2. Bewege dich nach Möglichkeit immer entlang der größeren Straßen. Du kannst in den ersten Minuten nach Spielstart auch rennen, ansonsten bewege dich in normaler Gehgeschwindigkeit. Gehe nicht gleich als erstes in den dichten Wald! Die Tiere kommen überall gleich häufig vor und haben keine Präferenzen für bestimmte Landschaftstypen. Wenn du in unübersichtlichem Gelände jagst, erhöhst du bloß die Wahrscheinlichkeit, dass dich die Tiere wahrnehmen lange bevor du sie siehst. Dies gibt insbesondere dann, wenn du noch nicht genau weißt, wonach du eigentlich Ausschau halten musst. Auch sieht man Tierspuren im Wald und dichtem Gebüsch oft nicht gut. Die Straßen dagegen bieten meist einen offenen Überblick, und Spuren können dort auf dem Boden leicht entdeckt werden.
  3. Solange du keine Anzeichen von Wild siehst oder hörst, gehe einfach weiter. Bleib auf der gewählten Straße, bis du Spuren findest. Dies kann schon eine Weile dauern, da die Tiere ja mit dir gemeinsam auf der Karte neu starten und dann erst anfangen, die maximal mögliche Zahl von Spuren zu erzeugen. Aber kein Grund zur Sorge! Es wäre schon sehr ungewöhnlich, wenn du nach einiger Zeit gar keine Spuren finden würdest. Die meisten Tiere kreuzen früher oder später auch eine Straße und hinterlassen dort ein Zeichen. In dieser Phase ist es nur wichtig nicht zu vergessen, dass dies ein Jagdspiel ist und kein Ego-Shooter. Das Herumwandern und Suchen nach Anzeichen für Wild macht einen großen Teil des Spielspaßes aus. Wenn du darauf aus bis, immer so schnell wie möglich etwas zu schießen und zu töten, brauchst du wahrscheinlich ein anderes Spiel. Und da gibt es viele Alternativen!
    Übrigens: ich rate davon ab, während der Wanderung ständig einen Caller zu verwenden, ohne zu wissen, ob Tiere in der Nähe sind. Die Tiere antworten nicht mit eigenen Rufen! Heben Dir das Anlocken auf, bis du sicher weißt, dass tatsächlich Wild in der Nähe ist, welches darauf anspricht.
  4. Nähere dich größeren offenen Gebieten (Wiesen und Lichtungen), die auf deinen Weg liegen, vorsichtig und prüfe sie gründlich. Befindet sich dort ein Hochsitz, gehe hinauf und sieh dich um. Benutze sowohl die normale Sicht als auch das Fernglas. Abhängig davon ob du eher ein geduldiger Spieler bist oder nicht, kannst du deinen Aufenthalt auf einem Hochsitz auch etwas länger ausdehnen und versuchen, mit Hilfe einer geeigneten Lockpfeife (oder einem Lockduft) Wild anzulocken. Warte aber nicht länger als ca. 10 Minuten (Echtzeit; nicht Spielzeit). Wenn sich bis dahin nichts gezeigt hat, verlasse den Hochsitz und gehe weiter.
  5. Sobald du an Boden Spuren für ein Tier gefunden hast, bewege dich am besten nur noch langsam vorwärts (gebückter Bewegungsmodus = crouch). Folge aber nicht gleich blindlings der ersten Spur, die du siehst. Die Tiere machen während ihrer Wanderungen oft kleine zufällige Abweichungsbewegungen, auch während sie insgesamt in eine generelle Richtung laufen. Eine einzelne Fußspur kann daher irreführend sein. Versuche erst, noch mehr Spuren zu finden. Versuche auch, herauszufinden wie alt die Spuren sind (zeigen sie im HunterMate einen noch geschlossenen oder schon einen gepunkteten Kreis um sich herum?). Wenn du dir sicher bist, dass du herausgefunden hast, in welche Richtung sich ein Tier (oder eine Tiergruppe) insgesamt bewegt, folge ihr immer noch nicht einfach drauflos. Bewege dich am Besten nur solange weiter, bis du einen guten Aussichtpunkt erreicht hast, von dem du einigermaßen weit in die Richtung blicken kannst, in der du das Wild vermutest. Dann fang an, es mit einem geeigneten Caller (oder Lockstoff) herbeizulocken. Versuche immer, in Bauchlage (= prone) zu lauern, weil du dann am längsten unsichtbar bleibst. Solange du das Wild nicht zuvor aufgescheucht hast – oder es sich schlafen gelegt hat - wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit umkehren und zu dir kommen.
  6. Höre auf akustische Signale! Geräusche sind die zuverlässigsten Hinweise überhaupt, die du über den Aufenthaltsort eines Tieres bekommen kannst. Alle Tiere geben Rufe von sich, die der HunterMate registriert. Diese Rufe sind in den meisten Fällen (außer bei den Wildschweinen) auch ein Hinweis auf das Geschlecht des Tieres – jedenfalls sobald du selber gelernt hast, die Rufe von Männchen und Weibchen zu unterscheiden (was der HunterMate erst ab Skill-Level 5 macht!). Wiederum gilt: Laufe nicht gleich los in die Richtung, aus der das Tier gerufen hat. Stattdessen suche wiederum eine gute Stelle, von der du – am besten in Bauchlage – einen Überblick hast und das herankommende Tier frühzeitig bemerken kannst und locke es mit einem Caller oder einem Duft an. Ein Tier welches selbst ruft, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit angelockt werden und da du in diesem Falle auch die Stelle ziemlich gut kennst, aus der es kommen wird, kann es dich kaum überraschen. Du musst nur gut beobachten und auf Bewegungen zwischen den Bäumen achten! Im Übrigen gilt für alle Tiere: sobald du auch ihre Fußtritte hören kannst, sind sie schon sehr nahe gekommen, und du musst sehr vorsichtig sein.
  7. Der Schuss. Ich empfehle dir: Schieße niemals auf ein sich bewegendes Ziel. Sobald du ein Tier siehst, behalte es im Zielfernrohr deiner Waffe und warte, bis es ruhig stehen bleibt. Ziele auf den vorderen Brustbereich, nicht auf de Kopf; der Kopf ist sehr beweglich und wird leicht verfehlt. Bleib ruhig. Jedes Tier unterbricht seinen Lauf immer wieder einmal um sich umzusehen, zu wittern und zu lauschen. Achte darauf, dass keine Hindernisse in der geplanten Schusslinie liegen. Stabilisiere deine Zielgenauigkeit durch Bauchlage und Anhalten des Atems (Leertaste drücken und gedrückt halten); dann sind die Zitterbewegungen der Waffe am geringsten. Auch ein hoher Skill-Level (für die entsprechende Waffe) reduziert das Zittern. Versuche einen unmittelbar tödlichen Schuss zu landen – das spart dir Zeit, die du ansonsten mit der Nachsuche verbringen musst. Sobald du den Abzug betätigt hast, vermeide die automatische Nachlade-Animation, indem du die linke Maustaste gedrückt beibehältst. Versuche das Tier nach dem Rückstoß-Effekt so schnell wie möglich wieder ins Zielfernrohr zu bekommen und beobachte, was passiert. Bleibt das Tier nicht gleich im Feuer liegen, beobachte solange wie möglich, wohin es läuft, und gehe dann unmittelbar in diese Richtung. Wenn du glaubst, es verfehlt zu haben, schieße nicht hastig einfach nochmals hinter dem Tier her. Besser wartet man, bis sich die Situation beruhigt (dauert ca. 10 Minuten) und versucht das Tier nochmals anzulocken. Wenn du einem verwundeten Tier nachspürst, achte darauf, dass du nur dessen Spuren mit dem HunterMate registrierst und keine anderen. Dennoch kann es am Anfang passieren, dass man ein Tier verliert. Das ist normal. Du wirst eine andere Beute finden. Und du wirst merken, dass du das Spiel schneller lernst als du denkst!

Kurzzusammenfassung meiner 7 Regeln Bearbeiten

  1. Starte im Süden von Logger's Point
  2. Bewege dich vorzugsweise entlang der Straßen und vermeide dichtes und unübersichtliches Gelände
  3. Wandere so lange bis du Anzeichen von Wild erhältst
  4. Prüfe Lichtungen und benutze die Hochsitze entlang deiner gewählten Route, aber verbringe dort nicht zu viel Zeit.
  5. Bewege dich vorsichtig, sobald du die ersten Spuren findest. Versuche herauszufinden, wohin das Tier lief, und locke es an, anstatt ihm zu weit zu folgen
  6. Achte besonders auf akustische Hinweise. Tier-Rufe und hörbare Schritte sind Anzeichen, dass du dem Wild (und dem Erfolg) schon sehr nahe bist
  7. Wähle den Moment des Schusses mit Bedacht; ziele wo immer möglich aus der Bauchlage (crouch position) heraus. Schieße nicht auf laufende Tiere. Wenn der Schuss nicht letal gewesen ist, beobachte genau wie das Tier reagiert, damit die Nachsuche kurz bleibt.

Viel Spaß und Waidmannsheil!

Original verfasst im Dezember 2009 Ins Deutsche übersetzte und revidierte Fassung: Juli 2010

MonacoSteve

Angepasst Juni 2011