FANDOM


12/76 Posten
Shells 12ga buckshot 256.png
12/76 Posten
Allgemeine Informationen
Kaliber 12/76 Posten
(12 GA 00 Buckshot)
Maße
Hülsenlänge 76 mm
Gewichte
Schrotgewicht ca. 53 g
Technische Daten
Anzahl der Schrotkugeln ca. 8- 10
Geschwindigkeit V0 ca. 380 m/s
Energie E0
(Für alle Schrotkugeln zusammen betrachtet)
ca. 3800 J
max. Gasdruck ca. 1050 Bar

Als Posten (engl. buckshot) werden Schrotkugeln ab 4,5 mm Durchmesser bezeichnet. Sie wurden unter anderem für die Jagd auf Schalenwild verwendet (z. B. Sauposten, Rehposten). Heute ist ihr Einsatz auf Schalenwild in Deutschland verboten.

Bei Posten handelt es sich um sehr grobes Schrot, welches auf Distanzen bis 50m und teilweise weiter, auf der Jagd nach größerem Wild wie kleine Hirsche (Maultierhirsch, Weißwedelhirsch, Schwarzwedelhirsch etc.) eingesetzt werden kann. Besonders Wild, welches klein und schnell in Bewegung ist z.B. der Kojote, kann gut gejagt werden, da Posten recht schön streuen. Auf größere Distanzen verliert sich die tödliche Wirkung. Mit einem Schuss ist es auch möglich zwei dicht beieinander befindliche Tiere zu töten.

Meist ist das Wild sofort durch einen Nervenschock tot. Somit werden selten Organe wie die Lunge verletzt.

Name Icon Inhalt einer Box Gewichtswert Preis
12/76 (Reh)Posten
(12 GA 00 Buckshot)
Shells 12ga buckshot 256.png 10 Patronen 0,85 50 em$

Geschosswirkung und Tipps zur Verwendung Bearbeiten

Mehr Informationen zu den Wirkungen der Geschosse/ Patronen gibt es allgemein hier: Geschosswirkung und zur Ballistik hier.

Dies ist eine Munition, die von Schrotflinten verschossen wird. Dieses sehr grobe Schrot besteht aus wenigen (<10) Schrotkugeln, die einen Durchmesser von mindestens 4,5mm haben.

Die einzelnen Kugeln sind durch die Kugelform sehr "stumpf" im Vergleich zu den stromlienenförmigen, spitzen Projektilen der Büchsen. Dadurch haben wir eine sehr große Querschnittsfläche und eine geringe Querschnittsbelastung. Bei diesen Eigenschaften braucht man keine große Penetrationswirkung erwarten. So ist es auch: Die einzelnen Geschosse bleiben schnell im Zielmedium stecken und dringen nur sehr selten so tief ein, dass vitale Organe verletzt werden. Das geschieht dann meist nur bei geringen Schussdistanzen. Das Zielen auf vitale Organe/ Schwachstellen am Wildkörper wird somit fast überflüssig.

Gleichzeitig haben wir durch diese Eigenschaften aber eine sehr gute Schock- bzw. Verwundungswirkung. Es kommt zu keinen Ausschüssen, sprich die ganze Energie, von teilweise mehr als 2000J, wird vom Zielmedium absorbiert. Die Schrotkugeln zusammen haben ein recht hohes Gewicht (führt zu einem großen Impuls/ zu einer großen Wucht) und sie treffen meist zeitgleich auf dem Wildkörper auf. Dieser wuchtige Einschlag auf einer großen Fläche (die Schrotkugeln streuen etwas auseinander) bewirkt einen großen (Nerven)- Schock/ ein Trauma im Gewebe und das Wild ist oft auf der Stelle tot oder schafft nur eine kurze Flucht.

Durch die aerodynamisch schlechte Form (großer Querschnitt), das Fehlen eines Dralls (verursacht durch fehlende Züge im Lauf der Waffe) und das recht unkontrollierte Austreten der Geschosse aus dem Lauf der Waffe führen zu sehr schlechten ballistischen Eigenschaften. Die Munition streut sehr stark, ist daher sehr ungenau, die Geschosse fallen schnell ab und die gute Schock bzw. Verwundungswirkung verfliegt schnell mit zunehmender Weite. Bereits bei 40 bis 50m (60m) ist die effektive Reichweite erreicht. Trifft man noch weiter entferntes Wild, so wird dies wahrscheinlich nicht an dem Schuss sterben, da die Geschosswirkung bereits zu schwach ist, bzw. durch die starke Streuung zu wenig Geschosse das Ziel treffen.

Außerdem reicht die tödliche Wirkung dieser Munition nur für kleines Wild (keine Vögel) und kleine bis mittlere Hirsche. Größere Tiere sind nicht erlaubt (Ethische Jagd).

Diese Munition ist eine der besten für schnell bewegtes, kleines Wild wie z.B. Rehe, Füchse oder Kojoten. Es muss nicht genau gezielt werden. Es reicht meist wenn der Schuss das Tier trifft. Wichtig ist dabei, dass die Distanz gering bleibt. Auch ist es durch die starke Streuung möglich mit einem Schuss mehrere, dicht beieinander stehende Tiere zu töten. Wild ist bei einem Treffer meist sofort tot. Man hat so keine Last mit der Nachsuche.

Wirkung der Munition auf die unterschiedlichen Wildtiere (zugelassene Tiere) Bearbeiten

Hier sind nun die Bewertungen zu den einzelnen Arten aufgelistet.

Tierarten Bewertung
Roe deer male common.pngArctic fox male common.pngRed fox male common.pngCoyote male common.pngRed kangaroo male common.png Sehr gut geeignet.
Die Munition überzeugt, flintentypisch, auf kurze Distanz. Auf größere Distanzen sollte nicht geschossen werden. Bei einem Treffer liegt das Wild in der Regel im Knall.
Mule deer male common.pngBlacktail deer male common.pngSitka deer male common.pngWhitetail deer male common.pngAlpine ibex male common.png Gut bis mäßig geeignet.
Auf kurzen Distanzen liegt das Wild meist auf der Stelle (außer bei schlechten Treffern). Bei mittleren Weiten sollte genauer gezielt werden (Kopf oder Hals), da die Munition sonst zu wenig Wirkung zeigt.
Mallard male common.pngAmerican black duck male common.pngNorthern pintail male common.pngGadwall male common.pngPheasant male common.pngCanada goose male common.pngTurkey male common.png
Cottontail rabbit male common.pngEuropean rabbit male common.pngSnowshoe hare male common.pngReindeer male common.pngRed deer male common.pngRoosevelt elk male common.pngMoose male common.png
Bison male common.pngFeral hog male common.pngWild boar male common.pngBlack bear male common.pngBrown bear male common.png
Ein Abschuss mit dieser Munition ist verboten!

Verwendbare Waffen Bearbeiten

Diese Waffen können diese Munition verschießen:

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki